Weitere Standorte des Reifenhändlers Bruckmüller insolvent

Linz/Sierning bei Steyr/Wien (APA) - Drei weitere Standorte des oberösterreichischen Reifenhändlers Bruckmüller sind pleite. Damit sind nun zehn Firmen der Gruppe insolvent, die Gesamtverbindlichkeiten belaufen sich auf 64 Mio. Euro, insgesamt sind 158 Beschäftigte betroffen, teilte der KSV mit. Es sei nach Imperial und Wozabal die bisher drittgrößte Insolvenz heuer in OÖ.

Am Dienstag wurden von der Reifenland Bruckmüller GesmbH in Linz, der Bruckmüller Reifen- und Montagetechnik GesmbH in Sierning und der Gummizwerg Reifen-Service GesmbH in Wien Anträge auf Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beim Landesgericht Steyr eingebracht. Damit sind nun zehn Verfahren anhängig.

In den ersten vier Verfahren, die Anfang November eröffnet worden sind, endet am 27. Dezember die Anmeldefrist, informierten die Kreditschützer. Am 9. Jänner ist demnach eine Prüfungstagsatzung angesetzt, über den Sanierungsplan soll am 6. Februar entschieden werden. Dabei sei eine Vorentscheidung zu erwarten, ob eine Sanierung der gesamten Gruppe möglich ist, so der KSV.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte