Weitere Standorte des Reifenhändlers Bruckmüller insolvent

Linz/Sierning bei Steyr/Wien (APA) - Drei weitere Standorte des oberösterreichischen Reifenhändlers Bruckmüller sind pleite. Damit sind nun zehn Firmen der Gruppe insolvent, die Gesamtverbindlichkeiten belaufen sich auf 64 Mio. Euro, insgesamt sind 158 Beschäftigte betroffen, teilte der KSV mit. Es sei nach Imperial und Wozabal die bisher drittgrößte Insolvenz heuer in OÖ.

Am Dienstag wurden von der Reifenland Bruckmüller GesmbH in Linz, der Bruckmüller Reifen- und Montagetechnik GesmbH in Sierning und der Gummizwerg Reifen-Service GesmbH in Wien Anträge auf Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beim Landesgericht Steyr eingebracht. Damit sind nun zehn Verfahren anhängig.

In den ersten vier Verfahren, die Anfang November eröffnet worden sind, endet am 27. Dezember die Anmeldefrist, informierten die Kreditschützer. Am 9. Jänner ist demnach eine Prüfungstagsatzung angesetzt, über den Sanierungsplan soll am 6. Februar entschieden werden. Dabei sei eine Vorentscheidung zu erwarten, ob eine Sanierung der gesamten Gruppe möglich ist, so der KSV.

Berlin (APA/dpa) - Angesichts des deutschen Aufholbedarfs bei der E-Mobilität empfehlen Experten der Bundesregierung, den Umweltbonus für Elektroautos beizubehalten. Er solle gezahlt werden, bis das Ziel von einer Million E-Autos erreicht sei, sagte der Chef der beratenden Nationalen Plattform Mobilität (NPE), Henning Kagermann, am Mittwoch. Der steigende Marktanteil der Elektromobilität sei "kein Selbstläufer".
 

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Deutschland - Experten für Verlängerung von Umweltbonus für E-Autos

München/Ingolstadt (APA/AFP) - Der in Untersuchungshaft sitzende beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler ist mit seiner Haftbeschwerde in die nächste Instanz gegangen. Wie eine Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch sagte, habe Stadler am Montag eine weitere Beschwerde vor dem Oberlandesgericht München eingelegt. Mitte August hatte das Landgericht München seine Haftbeschwerde abgelehnt.
 

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Beurlaubter Audi-Chef Stadler geht in nächste Instanz

Hamburg (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair bietet seinen in Deutschland stationierten Piloten eine Festanstellung sowie die Übernahme von Ausbildungskosten an. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit".
 

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Ryanair bietet in Deutschland stationierten Piloten Festanstellung an