Weitere Opfer von US-Finanzbetrüger Madoff werden entschädigt

New York (APA/AFP) - Neun Jahre nach der Festnahme des US-Finanzbetrügers Bernard Madoff sind weitere Opfer seines Schneeballsystems entschädigt worden. Der vom US-Justizministerium verwaltete Madoff-Opfer-Fonds zahlte 772,5 Mio. Dollar (664,2 Mio. Euro) an 24.631 Geschädigte in aller Welt aus, wie das Ministerium am Donnerstag mitteilte.

Insgesamt verfügt der Fonds über 4 Mrd. Dollar - Entschädigung haben 65.000 Opfer aus 136 Ländern gefordert. Ihre Verluste belaufen sich nach Angaben des Fonds auf mehr als 40 Mrd. Dollar.

Der einstige Starinvestor Madoff war im Dezember 2008 auf dem Höhepunkt der Finanzkrise festgenommen worden, nachdem er über Jahre hinweg mit Hilfe eines ausgeklügelten Schneeballsystems und fantastischen Renditeversprechen Anleger um geschätzte 65 Mrd. Dollar geprellt hatte. Im Jahr 2009 wurde er zu 150 Jahren Haft verurteilt; seither sitzt er im Gefängnis. Im Prozess gestand Madoff, die ihm anvertrauten Summen niemals angelegt zu haben. Zu seinen Opfern zählten Banken, Privatleute und Wohltätigkeitsorganisationen.

Insolvenzverwalter Irving Picard hatte mehrere Milliarden Dollar aus Madoffs Vermögen und von Investoren sicherstellen können, die von dem Milliardenbetrug profitiert hatten. Mit einem Teil dieses Geldes waren bereits 2011 erste Opfer entschädigt worden.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren