Weitere Millionenstrafe für Banken wegen Teilnahme an Zinskartell

(Reuters) - Die Schweizer Großbanken UBS und Credit Suisse sowie das US-Institut JP Morgan müssen wegen der Teilnahme an einem Zinskartell insgesamt 32 Millionen Euro an Strafe zahlen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag mit. Daneben muss JP Morgan knapp 62 Millionen Euro zahlen, weil das Geldhaus 2008 und 2009 zusammen mit der Royal Bank of Scotland (RBS) den Franken-Referenzzins Libor manipuliert haben soll.

RBS ging straffrei aus, da sie den Fall aufgedeckt hatte. Den beiden Schweizer Banken warf die EU-Kommission vor, an der Manipulation von Franken-Zinsderivaten beteiligt gewesen zu sein. In der Mitteilung aus Brüssel war keine Rede davon, dass Credit Suisse und UBS versucht haben könnten, den Franken-Libor direkt zu manipulieren.

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