Weitere Milliardenkosten für BP wegen Ölkatastrophe "Deepwater"

London/Miami/Houston (Texas) (APA/dpa) - Die Bewältigung der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko schlägt beim britischen BP-Konzern mit weiteren Milliardenbeträgen zu Buche. Für das 4. Quartal stellte das Unternehmen eine Belastung von rund 1,7 Mrd. US-Dollar (1,4 Mrd. Euro) in Aussicht. Damit seien alle ausstehenden Ansprüche an das Unternehmen aus einem nun auslaufenden Entschädigungsprogramm berücksichtigt, teilte BP am Dienstag mit.

Allerdings dürften die Zahlungen für "Deepwater" 2018 rund drei Mrd. Dollar betragen und damit um eine Milliarde mehr als noch im dritten Quartal 2017 vom Konzern prognostiziert.

Die Ölpest im Jahr 2010 nach einer Explosion auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko war die bisher schwerste Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA. Elf Arbeiter starben, 87 Tage lang floss Öl aus einem Leck in 1.500 Meter Tiefe ins Meer - insgesamt 780 Millionen Liter. Ein über 1.000 Kilometer langer US-Küstenabschnitt von Louisiana bis Florida wurde verschmutzt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte