Weiter Warten auf Entwurf für Glücksspielgesetz-Novelle

Wien (APA) - Das Warten auf den Gesetzesentwurf für ein schärferes Vorgehen gegen illegales Online-Glücksspiel geht weiter. Er "befindet sich in Bearbeitung", sagte das Finanzministerium am Freitag auf APA-Anfrage. Der Entwurf lag bereits Ende Februar vor, wurde aber zurückgezogen. Er war "aufgrund eines technischen Versehens zu früh verschickt" worden und komme "in den nächsten Tagen", hieß es Anfang März.

Der neue Entwurf solle "keine substanziellen inhaltlichen Veränderungen bringen", so das Finanzministerium damals. Laut der "Presse" (Freitag-Ausgabe) dürfte das Gesetz aber grundlegend überarbeitet werden müssen.

Ein aktuelles Urteil der EU-Richter stelle "die Dienstleistungsfreiheit über Beschränkungen und den Schutz des Monopolisten." Laut dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) "verstößt die ungarische Rechtsvorschrift, wonach die Veranstaltung von Onlinespielen an eine Konzession für terrestrische Casinos gebunden ist, der EU-Dienstleistungsfreiheit", schreibt die Zeitung.

Aus dem Finanzministerium heißt es zur längeren Bearbeitungsdauer lediglich: "Einen Zusammenhang mit einem EuGH-Urteil gibt es nicht."

Paris (APA/AFP) - In China und Japan boomt die Technologie bereits, nun bekommt auch das Atomland Frankreich ein erstes schwimmendes Solarkraftwerk. Das Unternehmen Akuo Energy kündigte am Donnerstag in Paris den Baubeginn an. Das Kraftwerk im südfranzösischen Piolenc nahe der Stadt Orange soll Strom für mehr als 4.700 Haushalte liefern. Dafür werden 47.000 Solarzellen in einem Steinbruchsee installiert.
 

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Frankreich baut erstes schwimmendes Solarkraftwerk

Wien (APA) - Die OMV wird durch ihre jüngsten Zukäufe in Neuseeland und Südostasien ihr Produktionsziel deutlich früher erreichen als geplant. "Das Ziel war 500.000 Barrel pro Tag bis 2020 - wenn nicht noch irgendwas in Libyen passiert oder sonst irgendwo, dann werden wir das schon bis Ende dieses Jahres erreichen", sagte Upstream-Vorstand Johann Pleininger am Mittwochabend vor Journalisten in Wien.
 

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OMV - Tagesproduktion von 500.000 Barrel schon heuer

Paris (APA/Reuters) - Die Industriestaatenorganisation OECD blickt angesichts der Handelskonflikte etwas pessimistischer auf die globale Konjunkturentwicklung. Nach der jüngsten Prognose wird die Weltwirtschaft heuer und im kommenden Jahr jeweils 3,7 Prozent zulegen, nach 3,6 Prozent im Vorjahr, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Donnerstag in Paris mitteilte.
 

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OECD senkt wegen Handelskonflikten Prognose für Weltwirtschaft