Weiter offene Fragen nach Bank-Austria-Börsenabgang von 2008

Wien/Mailand (APA) - 2008 hat die UniCredit-Tochter Bank Austria die Wiener Börse verlassen, ganz abgeschlossen ist der Deal aber immer noch nicht. Einige Aktionäre kämpfen weiter um eine Nachzahlung auf die damalige Barabfindung von 129,4 Euro je Aktie. Ein Gutachten gesteht ihnen nun weitere 1,77 Euro zu, was aber manchen Anlegern zu wenig ist, sagte Anlegerschützer Wilhelm Rasinger am Donnerstag zur APA.

Nun liege der Ball beim Handelsgericht, das über die weitere Vorgangsweise entscheiden müsse. Das vom Handelsgericht Wien beauftragte Gremium zur Überprüfung des Umtauschverhältnisses habe seine Bewertung auf den Liquidationswert der Bank Austria abgestellt, darum sei ein relativ geringer Betrag herausgekommen, sagte Rasinger. Dazu komme, dass manchen Aktionären schon vor Jahren ein höherer Betrag angeboten worden sei.

Rasinger selber wäre aber nach zehn Jahren des Prozessierens durchaus bereit, eine Entscheidung des Gerichts anzuerkennen. Die UniCredit Bank Austria habe vor ein oder zwei Jahren einmal 1 Euro Nachzahlung angeboten, sagte er. Das sei damals entschieden abgelehnt worden. Wenn man die zusätzlichen 4 Prozent Verzinsung pro Jahr dazurechne, kommt doch ein Betrag über zwei Euro heraus. "Es sollte einmal das Ende der Fahnenstange sein."

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