Weinstein-Skandal - Chef der Amazon Studios zurückgetreten

Los Angeles (APA/dpa) - Der Chef der Amazon Studios, Roy Price, ist im Zuge des Weinstein-Skandals zurückgetreten. Dies bestätigte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag. Price wird vorgeworfen, eine Mitarbeiterin mit sexuellen Bemerkungen bloßgestellt zu haben.

Die Produzentin einer Amazon-Serie hatte Price im Magazin "Hollywood Reporter" vorgeworfen, ihr 2015 in einem Taxi gesagt zu haben, sie werde seinen Penis lieben. Vor Kollegen auf einer Party habe er außerdem laut "Analsex" in ihr Ohr gesagt. Am 12. Oktober war der 50-Jährige bereits suspendiert worden.

Das zum Onlineriesen Amazon gehörende Filmstudio arbeitete eng mit Hollywood-Mogul Harvey Weinstein zusammen. Die US-Schauspielerin Rose McGowan (44, "Death Proof - Todsicher") hatte auch Amazon-Chef Jeff Bezos öffentlich angegriffen: Sie habe Price "wieder und wieder" gesagt, dass "HW" sie vergewaltigt habe, ohne dass dieser reagiert habe. Die Initialen HW hatte sie nicht aufgeschlüsselt, allerdings Weinstein in einem früheren Tweet in den Zusammenhang von Vergewaltigungen gerückt. "Ich rufe Sie dazu auf, Vergewaltiger, mutmaßliche Pädophile und sexuelle Belästiger nicht weiter zu finanzieren", schrieb die 44-Jährige an Bezos.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte