Weingesetz-Novelle mit Uhudler-Regelung im Ministerrat fixiert

Wien - Eine Novelle des Weingesetzes inklusive einem "Sicherheitsnetz" für Uhudler-Rebsorten ist am Mittwoch im Ministerrat beschlossen worden. Die Vermarktung der Weine soll auch durch genauere Herkunftsbestimmungen verbessert werden. "Das neue Gesetz ist ein wichtiger Schritt, um die Qualität der österreichischen Weine weiter zu verbessern", so Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP).

In der Gesetzesnovelle ist eine verbesserte Abgrenzung und Benennung von Wein-Herkunftsbezeichnungen, die Anpassung des Hektarhöchstertrages aufgrund der neuen europaweit standardisierten Flächenermittlung sowie die möglichst einfache Verwaltung des Rebflächenverzeichnisses enthalten, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung des Ministeriums.

Das Landwirtschafsministerium darf künftig auch eine Sektverordnung erlassen, die unterschiedliche Qualitätsstufen nach internationalem Vorbild ermöglicht.

Im Weingesetz wird außerdem ein "Sicherheitsnetz" für jene Uhudlerweine im Südburgenland eingeführt, die aus nicht klassifizierbaren Rebsorten erzeugt werden. "Uhudler aus derartigen Rebsorten kann künftig weiterhin als Obstwein vermarktet werden", so das Landwirtschaftsministeriums. Die Novelle des Weingesetzes wird nun im Parlament behandelt.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los