Wein&Co-Verkauf nach Deutschland in heißer Phase

Wien/Hamburg (APA) - Der Verkauf der Weinhandelskette Wein&Co nach Deutschland steht offenbar unmittelbar bevor. Der Hamburger Weinhändler Hawesko führe aktuell eine vertiefte Prüfung (Due Diligence) für einen Mehrheitserwerb durch, berichtete der "Standard" in seiner Mittwochsausgabe. "Wein&Co hat ein ganz tolles Konzept", sagte Hawesko-Sprecher Thomas Hutchinson der Zeitung.

"Wir haben in den letzten Wochen Verhandlungen aufgenommen", bestätigte Hutchinson kursierende Marktgerüchte. Die Gespräche dürften bereits weit vorangeschritten sein. Die Marke Wein & Co soll erhalten bleiben. Der 70-jährige Gründer und Eigentümer von Wein & Co, Heinz Kammerer, gab erst kürzlich bekannt, sich mit 1. Juli aus der Geschäftsführung zurückzuziehen.

Mit rund 500 Mio. Euro Umsatz ist Hawesko - der Name geht auf die frühere Bezeichnung Hanseatisches Wein & Sekt Kontor zurück - in etwa zehnmal so groß wie Wein & Co und notiert in Frankfurt an der Börse. Wein&Co hat 20 Filialen und rund 280 Mitarbeiter. Nach drei Verlustjahren soll Wein&Co heuer wieder einen Gewinn schreiben.

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