Peking rügt Unternehmen, die Taiwan als Land bezeichnen

Peking (APA/dpa) - China hat eine Reihe ausländischer Unternehmen ermahnt, weil sie auf ihrer Website Taiwan als eigenständiges Land aufgeführt haben. Die Führung in Peking betrachtet die demokratische Inselrepublik nur als abtrünnige Provinz und behandelt Taiwanesen häufig einfach wie eigene Staatsbürger.

Der Einzelhändler Zara sowie der Medizintechnik-Konzern Medtronic wurden aufgefordert, die Inhalte ihrer Websites zu ändern und eine öffentliche Entschuldigung zu veröffentlichen, wie die Cyber-Aufsicht in Shanghai mitteilte.

Auch die chinesische Luftfahrtbehörde schaltete sich ein und forderte die Fluggesellschaft Delta auf, entsprechende Hinweise auf der Website des Unternehmens zu ändern. Alle ausländischen Fluggesellschaften, die Strecken nach China betreiben, müssten zudem "unverzüglich eine umfassende Untersuchung ihrer Websites und Apps durchführen und sich strikt an die Gesetze und Vorschriften halten, um ähnliche Vorfälle zu verhindern", teilte die Behörde mit.

Anfang der Woche rügte Peking bereits die Hotelkette Marriott, nachdem das Unternehmen einen Fragebogen auf Chinesisch herausgab, in dem sie ihre Kunden aufforderte, ihr "Land" entweder als chinesisches Festland, Tibet, Macao, Hongkong oder Taiwan zu identifizieren.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los