Weihnachtsgeschäft lässt Kassen bei Parfümeriekette Douglas klingeln

Hagen (APA/Reuters) - Konsumfreudige Verbraucher lassen die deutsche Parfümeriekette Douglas zufrieden auf das Weihnachtsgeschäft blicken. "Es war ein gutes Auftaktquartal für die Douglas-Gruppe", erklärte eine Sprecherin am Donnerstag.

Vor allem das Online-Geschäft und die Zukäufe in Spanien und Italien hätten "einen starken Wachstumsbeitrag geleistet". In Deutschland sei das Geschäft nach Plan gelaufen und habe damit die Erwartungen im Heimatmarkt erfüllt.

Das Geschäft um die Feiertage ist für Einzelhändler von zentraler Bedeutung, fahren sie in dieser Zeit doch traditionell den Löwenanteil ihrer Gewinne ein. Der Branchenverband HDE hatte mit einem Gesamtumsatz für das Weihnachtsgeschäft im November und Dezember von 94,5 Milliarden Euro gerechnet. Das wäre ein Zuwachs von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Douglas hatte das Europa-Geschäft jüngst mit Zukäufen in Italien und Spanien ausgebaut. Die vom Finanzinvestor CVC und der Gründerfamilie Kreke kontrollierte Kette tritt mit dem Ziel an, in jedem ihrer Märkte entweder Marktführer oder zumindest eine starke Nummer Zwei zu werden.

Im Geschäftsjahr 2016/17 (per Ende September) hatte Douglas einen Jahresumsatz von knapp 2,8 Mrd. Euro eingefahren. Zahlen für das Weihnachtsquartal will das Unternehmen Mitte Februar vorlegen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht