Weißes Haus: Obama zu Militärangriffen in Syrien bereit

Washington/Bagdad (APA/dpa) - US-Präsident Barack Obama stellt die US-Bürger auf amerikanische Militärangriffe gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien ein. In seiner Rede an die Nation am Mittwochabend (Ortszeit) werde der Präsident eine "umfassende Strategie" vorstellen, "um IS zu zersetzen und ultimativ zu vernichten", sagte ein hoher Regierungsbeamter des Weißen Hauses in einer Mitteilung.


"Das schließt Militäraktionen und die Unterstützung von Truppen ein, die IS am Boden bekämpfen - sowohl der Opposition in Syrien als auch einer neuen Einheitsregierung im Irak." Bisher bombardieren die USA nur IS-Stellungen im Irak.

Der neue irakische Regierungschef Haidar al-Abadi rief unterdessen die internationale Gemeinschaft auf, sein Land schnell im Kampf gegen den IS zu unterstützen. Der Terrorismus gefährde alle Länder der Region, sagte Al-Abadi am Mittwoch nach einem Treffen mit US-Außenminister John Kerry in Bagdad. Nach Angaben irakischer Medien appellierte er an die USA und ihre Verbündeten, die Ausbreitung "dieses Krebses" zu stoppen.

Kerry war am Mittwoch zu einem vorher nicht öffentlich angekündigten Besuch in Bagdad eingetroffen. Anschließend reist er nach Jordanien und Saudi-Arabien weiter, um dort für Unterstützung im Kampf gegen die IS-Terrormiliz zu werben. US-Präsident Barack Obama will am Mittwochabend (Ortszeit/Donnerstag 0300 Uhr MESZ) in einer Rede in Washington seine Pläne für den weiteren Kampf gegen die Extremisten vorstellen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro