Weißes Haus: Obama zu Militärangriffen in Syrien bereit

Washington/Bagdad (APA/dpa) - US-Präsident Barack Obama stellt die US-Bürger auf amerikanische Militärangriffe gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien ein. In seiner Rede an die Nation am Mittwochabend (Ortszeit) werde der Präsident eine "umfassende Strategie" vorstellen, "um IS zu zersetzen und ultimativ zu vernichten", sagte ein hoher Regierungsbeamter des Weißen Hauses in einer Mitteilung.


"Das schließt Militäraktionen und die Unterstützung von Truppen ein, die IS am Boden bekämpfen - sowohl der Opposition in Syrien als auch einer neuen Einheitsregierung im Irak." Bisher bombardieren die USA nur IS-Stellungen im Irak.

Der neue irakische Regierungschef Haidar al-Abadi rief unterdessen die internationale Gemeinschaft auf, sein Land schnell im Kampf gegen den IS zu unterstützen. Der Terrorismus gefährde alle Länder der Region, sagte Al-Abadi am Mittwoch nach einem Treffen mit US-Außenminister John Kerry in Bagdad. Nach Angaben irakischer Medien appellierte er an die USA und ihre Verbündeten, die Ausbreitung "dieses Krebses" zu stoppen.

Kerry war am Mittwoch zu einem vorher nicht öffentlich angekündigten Besuch in Bagdad eingetroffen. Anschließend reist er nach Jordanien und Saudi-Arabien weiter, um dort für Unterstützung im Kampf gegen die IS-Terrormiliz zu werben. US-Präsident Barack Obama will am Mittwochabend (Ortszeit/Donnerstag 0300 Uhr MESZ) in einer Rede in Washington seine Pläne für den weiteren Kampf gegen die Extremisten vorstellen.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen