Wegen Vandalismus: "oBike"-Leihräder werden in Wien massiv reduziert

Wien (APA) - Der stationslose Leihradanbieter "oBike" reduziert seine Flotte in Wien massiv. Demnach werden 800 Räder abgezogen, 1.000 verbleiben somit in der Bundeshauptstadt. Vandalismus verursache hohe Kosten und mache die Nutzung ineffizient, zitierte orf.at am Mittwoch aus einer Stellungnahme des Unternehmens aus Singapur.

Die grau-gelben Bikes, die per App ausgeborgt werden und stationsungebunden abgestellt werden können, sind seit Mai 2017 in Wien vertreten. In den vergangenen Monaten wurde die Zahl der Räder sukzessive aufgestockt. Nun geht man den umgekehrten Weg. "Vandalismus verursacht die größten Probleme. Die Nutzung wird ineffizient. Wir müssen Strafen für beschädigte Räder zahlen, wenn sie nicht entfernt werden. Oft sind auch die 'Smart-Locks' beschädigt worden, weshalb wir die Räder nicht mehr orten konnten", hieß es seitens des Anbieters.

Konkurrent "ofo" aus China hatte gegen Ende des Vorjahres ebenfalls seinen Fuhrpark reduziert - allerdings nur jahreszeitenbedingt. 500 von 700 Räder wurden für die Winterzeit eingemottet und werden nun schrittweise wieder im Stadtgebiet aufgestellt. An eine dauerhafte Flottenreduktion wird hier aber nicht gedacht.

Die Fahrräder ohne fixe Entleih- und Abgabestationen, die im Vorjahr in Wien Fuß gefasst haben, haben immer wieder für Kritik gesorgt. Dutzende Räder mussten so beispielsweise bereits aus dem Donaukanal gefischt werden. Außerdem werden diese Art von Leihrädern oftmals dort geparkt, wo es laut Straßenverkehrsordnung nicht erlaubt ist, und blockieren Gehsteige und Fahrradständer.

Die Stadt hat die Anbieter nun stärker an die Kandare genommen. Neben einer Höchstzahl von 1.500 Rädern pro Anbieter wurde außerdem festgelegt, dass defekte oder rechtswidrig abgestellte Räder binnen vier Stunden - an Wochenenden zwölf Stunden - abgeholt werden müssen. Geschieht dies nicht, wird dies kostenpflichtig von der Stadt durchgeführt und mitunter eine Pönale von bis zu 700 Euro verrechnet.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker