WEF plant Arbeitsplätze für 120 neue Mitarbeiter in Genf

Zürich (APA/sda) - Das World Economic Forum (WEF) will seinen Hauptsitz in Genf ausbauen. Die Organisation plant dort laut WEF-Gründer Klaus Schwab in neues Auditorium und Arbeitsplätze für 120 zusätzliche Mitarbeiter. Der Umbau solle bis zum 50-Jahr-Jubiläum 2020 fertig sein, sagte Schwab in einem vorab veröffentlichten Interview mit der Zeitschrift "Bilanz" vom Freitag.

Für den Umbau setzt das WEF mit heute rund 700 Mitarbeitern einen Teil seiner Reserven von 230 Mio. Franken (201 Mio. Euro) ein. Die Expansion werde nicht über Kredite, sondern über Eigenkapital finanziert.

Der neu ernannte operative WEF-Chef Borge Brende bedeute für ihn eine große Entlastung. "Zurzeit berichten 15 Personen direkt an mich", sagt Schwab, der im März 80 Jahre alt wird. "Das widerspricht vor allem bei unserem dynamischen Wachstum und einer sich so schnell verändernden Welt allen guten Managementregeln, die ich während über 30 Jahren meinen Studenten gepredigt habe."

Er werde weiterhin als geschäftsführender Präsident (Executive Chairman) voll tätig sein und sich vor allem um die strategische und konzeptionelle Führung der Organisation kümmern.

Offen spricht Schwab auch über seinen Lohn. Er sei ein Angestellter mit einer Vergütung, die gemäß WEF-Reglement im Rahmen der Gehälter der Chefs von öffentlichen Schweizer Institutionen wie der Nationalbank oder den Kantonalbanken liegen müsse. Der Betrag liege bei 990.000 Franken pro Jahr."

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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