WEF- Norwegens Regierungschefin: Trump muss international mitarbeiten

Davos (APA/dpa) - Die norwegische Regierungschefin Erna Solberg hat US-Präsident Donald Trump aufgefordert, sich an der Bewältigung internationaler Probleme wie Klimawandel zu beteiligen.

"Meine wichtigste Botschaft an den amerikanischen Präsidenten ist, dass wir Vereinigte Staaten von Amerika brauchen, die sich auf dem internationalen Spielfeld bewegen, die sich an der gemeinsamen Arbeit mit Blick auf die globalen Ziele beteiligen", sagte Solberg am Dienstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.

Sharan Burrow, Generalsekretärin des Internationalen Gewerkschaftsbundes (ITUC), betonte, sie hoffe, dass Trump mit seiner Politik nicht von vereinbarten internationalen Lösungen ablenke. "Denn wenn man sich zurückzieht und mit seinem Führungsverhalten mehr Risiken schafft als Lösungen, ist das ein Problem für alle."

Solberg und Burrow sind in diesem Jahr Co-Vorsitzende der WEF-Jahrestagung. Auch die übrigen fünf "Co-Chairs" sind Frauen - darunter die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde.

Rüsselsheim (APA/dpa) - Der Autobauer Opel trennt sich von Teilen seines Rüsselsheimer Entwicklungszentrums. Bis zu 2.000 Mitarbeiter sollen zum französischen Entwicklungsdienstleister Segula wechseln, der am Standort einen Technologie-Campus gründen will, wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Man habe eine strategische Partnerschaft vereinbart.
 

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Opel gibt Teile von Entwicklungszentrum ab

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will ihren Krisen-Betrieb in Deutschland bis 2023 beenden und verlangt dafür milliardenschwere Unterstützung. Zwischen 2019 und 2022 müssten fünf Mrd. Euro zusätzlich investiert werden, heißt es in Konzernunterlagen, die der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag vorlagen.
 

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Deutsche Bahn will bis 2023 wieder flott werden

Luxemburg (APA/dpa) - Preise für Flüge innerhalb der EU dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht in jeder beliebigen Währung angegeben werden. Airlines, die die Preise nicht in Euro ausweisen, müssten zumindest eine Währung wählen, die mit dem angebotenen Flug objektiv in Verbindung stehe, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag.
 

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EuGH: Flugpreise dürfen nicht in beliebiger Währung angegeben werden