Wechsel des Strom- und Gasanbieters bringt bis zu 750 Euro pro Jahr

Der Wechsel des Strom- und Gasanbieters - vom regionalen Standardanbieter zum günstigsten Lieferanten - kann derzeit zwischen 421 Euro in Tirol und bis zu 750 Euro in Oberösterreich und Linz bringen. Dies geht aus dem heute vom Wirtschaftsministerium veröffentlichten Energiepreismonitor hervor.

Das Einsparpotenzial bei der Stromrechnung beträgt demnach für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden (kWh) je nach Region zwischen 165 Euro (Tirol und Vorarlberg) und 288 Euro (Oberösterreich inklusive Netzgebiet Linz). Ausgegeben werden für Strom im Jahr durchschnittlich zwischen 666 Euro (Netzgebiet Vorarlberg) und 824 Euro (Netzgebiet Kärnten).

Bei Erdgas beträgt das Einsparpotenzial für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh zwischen 256 Euro (Tirol) und 468 Euro (Klagenfurt), geht aus dem Energiepreismonitor hervor, der auf Berechnungen und Erhebungen der Regulierungsbehörde E-Control basiert. Die durchschnittlichen Ausgaben für Erdgas liegen zwischen 919 Euro (Vorarlberg) und 1.225 Euro (Netzgebiet Klagenfurt).

Die Strom- und Gasrechnung besteht aus drei Teilen: Dem Energiepreis - nur hier ist ein Anbieterwechsel möglich -, den standortabhängigen Netztarifen sowie Steuern und Abgaben.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro