Warren Buffett gibt Millionen für Atom-Lager der IAEA

Wien/New York - Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) baut erstmals ein eigenes Brennstofflager für Atomkraftwerke auf, um die Weiterverbreitung der Atomtechnologie zu begrenzen. Der Gouverneursrat der IAEA hat für das Projekt in Kasachstan am Donnerstag grünes Licht gegeben. Von den Kosten von 150 Millionen Dollar (132 Millionen Euro) wird der US-Investor Warren Buffett ein Drittel übernehmen.

Buffet will damit einen Beitrag zur Nichtweiterverbreitung der Atomtechnologie zu leisten, hieß es. Auf dem Gelände sollen bis zu 90 Tonnen niedrig angereichertes Uran gelagert werden, die von Ländern mit Atomkraftwerken zu ausschließlich friedlichen Zwecken bestellt werden können.

In rund zwei Jahren solle das Projekt, das die Versorgungssicherheit erhöhen soll, fertig sein, sagte IAEA-Chef Yukiya Amano. Grundgedanke ist, dass nicht jede Nation mit Atomkraft eigene Uran-Anreicherungsanlagen erstellt - und damit dem international kritisierten Beispiel des Irans folgt. Kasachstan hatte sich als Standort für das Lager von sich aus angeboten.

München/San Francisco (APA/dpa) - Der neue Uber-Chef Dara Khosrowshahi hat bei seinem ersten Auftritt in Europa einen klaren Neuanfang beim umstrittenen Fahrdienst-Vermittler versprochen. In der Zukunft werde Uber nur noch für verantwortungsvolles Wachstum stehen, sagte Khosrowshahi am Montag auf der Innovationskonferenz DLD in München.
 

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Uber-Chef verspricht Neuanfang und Wachstum

Liezen (APA) - Die Tatschl Privatstiftung aus Liezen in der Steiermark, der die 2012 insolvente Tatschl & Söhne Speditions und Transport GmbH zum Teil gehörte, hat am Montag am Landesgericht Leoben einen Insolvenzantrag eingebracht. Die Stiftung ist nach einem verlorenen Rechtsstreit mit der Raiffeisen Landesbank Steiermark (RLB) mit mehr als 3 Mio. Euro überschuldet, teilte der AKV mit.
 

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Obersteirische Tatschl Privatstiftung mit 3,22 Mio. Euro überschuldet

Houston (Texas) (APA/Reuters) - Der Ölfeldausrüster Halliburton profitiert vom Schieferöl-Boom in den USA. Der Umsatz kletterte im vierten Quartal um 50 Prozent auf 5,9 Mrd. Dollar (4,81 Mrd. Euro), wie der Konzern am Montag mitteilte. Vor allem in Nordamerika, wo Halliburton 55 Prozent der Erlöse erwirtschaftet, lief es rund. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn lag bei 53 Cent je Aktie und damit über den vom Markt erwarteten 46 Cent.
 

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Halliburton besser als erwartet - Legt für US-Steuerreform zurück