Warren Buffett gibt Millionen für Atom-Lager der IAEA

Wien/New York - Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) baut erstmals ein eigenes Brennstofflager für Atomkraftwerke auf, um die Weiterverbreitung der Atomtechnologie zu begrenzen. Der Gouverneursrat der IAEA hat für das Projekt in Kasachstan am Donnerstag grünes Licht gegeben. Von den Kosten von 150 Millionen Dollar (132 Millionen Euro) wird der US-Investor Warren Buffett ein Drittel übernehmen.

Buffet will damit einen Beitrag zur Nichtweiterverbreitung der Atomtechnologie zu leisten, hieß es. Auf dem Gelände sollen bis zu 90 Tonnen niedrig angereichertes Uran gelagert werden, die von Ländern mit Atomkraftwerken zu ausschließlich friedlichen Zwecken bestellt werden können.

In rund zwei Jahren solle das Projekt, das die Versorgungssicherheit erhöhen soll, fertig sein, sagte IAEA-Chef Yukiya Amano. Grundgedanke ist, dass nicht jede Nation mit Atomkraft eigene Uran-Anreicherungsanlagen erstellt - und damit dem international kritisierten Beispiel des Irans folgt. Kasachstan hatte sich als Standort für das Lager von sich aus angeboten.

Madrid (APA/Reuters) - Die familiengeführte Hotelkette Barcelo will mit der börsennotierten NH Hotels Group zusammengehen und so die größte Hotelgruppe Spaniens schmieden. Barcelo habe Interesse an einem Zusammenschluss geäußert, teilte NH am Montag mit und bestätigte damit einen entsprechenden Medienbericht. Barcelo wolle an dem neuen Hotelriesen 60 Prozent halten.
 

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Barcelo will mit NH neuen Hotelriesen in Spanien schmieden

Berlin (APA/Reuters/dpa) - Die deutsche Wirtschaft hat besorgt auf das Scheitern der Jamaika-Sondierungen reagiert. DIHK–Präsident Eric Schweitzer sprach von einer Enttäuschung. Damit würden Chancen verpasst. "Es besteht die Gefahr, dass jetzt die Arbeiten an wichtigen Zukunftsthemen unseres Landes lange verzögert werden", warnte er in der Nacht zum Montag.
 

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Jamaika - Deutsche Wirtschaft nach Scheitern der Sondierung besorgt

Stuttgart (APA/dpa) - Der Bankrottprozess gegen Ex-Drogeriemarktkönig Anton Schlecker geht dem Ende entgegen. Am Montag (ab 8.15 Uhr) wollen Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Schlussvorträge halten.
 

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Schlecker-Prozess geht mit Plädoyers in die Schlussphase