Warnstreik bei Maserati nach Ankündigung von Kurzarbeit

Rom/Amsterdam (APA) - Beim italienischen Autobauer Maserati hängt der Haussegen schief. Die Mitarbeiter werden vom 15. Dezember bis zum 7. Jänner 2018 auf Kurzarbeit umgestellt. Die Gewerkschaften beklagen das Fehlen eines Entwicklungsplans für das Produktionswerk in Modena. Am Freitag tritt das Personal in einen vierstündigen Streik.

Am Dienstagvormittag kam es zu einem Sit-in vor dem Eingang des Produktionswerks in Modena, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore". Die Gewerkschaften befürchten die Schließung des Produktionswerks, das 270 Leute beschäftigt. "Wir wollen, dass uns der Mutterkonzern Fiat Chrysler endlich sagt, was mit diesem Produktionswerk werden soll", sagte ein Gewerkschaftssprecher.

In Modena werden lediglich zwei traditionsreiche Modelle von Maserati - GranCabrio und GranTurismo - produziert. Die Produktion dieser Modelle wird jedoch im Sommer 2018 eingestellt. Außerdem wird in Modena der Alfa 4C zusammengesetzt. Die Gewerkschaften fordern ein sofortiges Treffen mit dem Management von Fiat Chrysler.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

Newsticker

CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

Newsticker

Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

Newsticker

Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach