Warimpex machte 2014 wegen Russland 35,3 Mio. Euro Verlust

Der in Wien und Warschau börsennotierte Hotelbetreiber und Immobilienentwickler Warimpex hat 2014 vor allem durch Währungs- und Bewertungsverluste in Russland 35,3 Mio. Euro Verlust gemacht. Das teilte das Unternehmen Mittwoch früh mit und bestätigte damit das Anfang April veröffentlichte vorläufige Jahresergebnis.

Im Gegensatz zu Russland sei das Geschäft von Warimpex in den anderen Ländern positiv verlaufen, der Net Operating Profit pro Zimmer sei in den übrigen Märkten um 12 Prozent verbessert worden, heißt es in der Aussendung. Gelitten hätten durch den Kaufkraft-Verlust des Rubel aber jene Hotels, deren Gäste überwiegend aus Russland und der Ukraine kommen - also vor allem die russischen Hotels in Ekaterinburg und St. Petersburg, aber auch das Hotel Dvorak im tschechischen Karlsbad.

Negativ auf das Ergebnis ausgewirkt hätten sich auch Abwertungen von Büroimmobilien in Russland, und auch das Finanzergebnis sei durch die negative Rubelkurs-Entwicklung gedrückt worden. Allerdings seien diese Fremdwährungsverluste nicht cash-wirksam und bei einer Erholung der russischen Währung werde sich auch das Ergebnis entsprechend verbessern, sagte Warimpex-Chef Franz Jurkowitsch laut Aussendung.

Die Umsatzerlöse der Hotels gingen 2014 gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent auf 61,6 Mio. Euro zurück - so verlor etwa das Karlsbader Dvorak wegen der Russland-Krise ein Fünftel seines Umsatzes. Insgesamt gingen die Umsatzerlöse des Warimpex-Konzerns um 18 Prozent auf 73,8 Mio. Euro zurück. Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit stieg hingegen um 11 Prozent auf 20,5 Mio. Euro.

Ziel für heuer sei es, die laufenden Projekte in Berlin, Krakau, Budapest und St, Petersburg voranzutreiben und auch ein bis zwei Verkäufe abzuschließen, sagte Jurkowitsch.

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