Warimpex mit Millionenverlust im Halbjahr wegen Russland-Krise

Der börsenotierte Hotelbetreiber und Immobilienentwickler Warimpex leidet weiter unter der Russland-Krise und musste für das erste Halbjahr einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Der Umsatz ging von 36,7 Mio. auf 27,9 Mio. Euro zurück. Nach Steuern und Abgaben lag der Verlust bei 24,9 Mio. Euro - im letzten Jahr betrug der Fehlbetrag noch 10,8 Mio. Euro.

Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf minus 19,2 Mio. Euro nach minus 1,4 Mio. Euro im Vorjahr. Die in der Immobilienbranche wichtige Ertragsgröße NNNAV sank von 3,0 auf 2,4 Euro je Aktie. Das geht aus den heute, Donnerstag, veröffentlichten Halbjahreszahlen hervor. Zurückgeführt wird die negative Halbjahresbilanz auf die Rubelschwäche und Bewertungsverluste in Russland. Bei den russischen Hotels ging der Umsatz um 36 Prozent zurück. Die Geschäftsentwicklung bei den nicht-russischen Hotels sei dagegen weitgehend positiv. In einem tschechischen Hotel führte das Ausbleiben russischer Gäste allerdings zu einem Umsatzrückgang von 40 Prozent. Die Warimpex-Gruppe ist in sieben europäischen Ländern aktiv und insgesamt an 18 Hotels beteiligt.

Trotz der getrübten Bilanz verweist Warimpex auch auf Erfolge im ersten Halbjahr, etwa auf den Verkauf zweier Bürotürme in St. Petersburg, einer Leaseback-Vereinbarung für ein Hotel in Lodz sowie auf eine bevorstehende Transaktion in Berlin. Außerdem verweist das Unternehmen auf die Entwicklung bzw. Fertigstellung von Projekten in Berlin, Budapest, Krakau und Lodz.

Im zweiten Halbjahr 2015 will Warimpex laufende Projekte weiter vorantreiben. Zudem strebe das Unternehmen weitere Transaktionen an. Parallel dazu stünden die Stärkung der finanziellen Basis, die Verbesserung der Finanzierungskonditionen sowie die Steigerung der Ertragszahlen aus Hotel-Assets im Vordergrund.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los