Warimpex-Gewinn in neun Monaten massiv gestiegen

Wien (APA) - Der in Wien und Warschau börsennotierte Immobilienentwickler und Hotelbetreiber Warimpex hat durch den Verkauf von Hotels für die ersten neun Monate 2017 einen deutlich gestiegenen Gewinn ausgewiesen. Auch das Eigenkapital schnellte hoch. Das eingenommene Geld soll aber rasch "in selektive Projekte" investiert werden, heißt es im Quartalsbericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Durch den Verkauf von acht Hotelbeteiligungen stieg der Gewinn von 6,6 auf 34,2 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote von 7 auf 34 Prozent. Die Konzernverbindlichkeiten gingen um 161 Mio. Euro zurück. Der Wert des Portfolios fiel allerdings von 343 Mio. auf rund 171 Mio. Euro.

"Wir sind jedoch zuversichtlich, durch sehr selektive Zukäufe und den Baufortschritt bei unseren Entwicklungsprojekten bald wieder über ein Immobilienvermögen von über 300 Mio. Euro zu verfügen", kündigt Firmenchef Franz Jurkowitsch an. Warimpex werde sich weiter auf Hotel- und Büroentwicklungsprojekte in CEE und Russland konzentrieren, Polen werde der wichtigste Markt bleiben. "Darüber hinaus prüfen wir derzeit Optionen für neue Developments", heißt es in der Pressemitteilung.

Die Hotelumsätze der Warimpex gingen in den ersten neun Monaten aufgrund der verringerten Zimmeranzahl um 38 Prozent auf 24,6 Mio. Euro zurück. Dafür stiegen die Umsatzerlöse aus der Vermietung von Büroimmobilien um 54 Prozent auf 9,6 Mio. Euro. Das sei im Wesentlichen auf die Fertigstellung Multifunktionsgebäudes in der Airportcity St. Petersburg und auf Indexanpassungen zurückzuführen. Der Konzernumsatz verringerte sich um 24 Prozent auf 35,5 Mio. Euro.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht