Warimpex erwägt für 2015 Dividende

(APA) - Der börsennotierte Hotelbetreiber und Immo-Entwickler Warimpex erwägt für 2015 eine Dividendenzahlung, sagte der selbst mit rund einem Siebentel am Unternehmen beteiligte Vorstandschef Franz Jurkowitsch am Freitag auf der Gewinn-Messe in Wien - "sofern uns nicht weitere Bewertungs-Thematika von der Makroseite hereinschneien".

Durch das hohe Hotel-Exposure müsse man schon im Normalfall elf, zwölf Mio. Euro Abschreibungen pro Jahr zusätzlich verdienen, anders als Immo-Gesellschaften ohne Hotels. Zusätzlich würden die Bewerter kommen und höhere Abzinsungen verlangen im Hinblick auf die politischen Krisen, Stichwort Russland, wo die Warimpex engagiert ist. Da könne man dann schon wie im Halbjahr bei einem Abwertungsverlust von 10 oder 20 Mio. Euro sein.

Im 1. Halbjahr litt Warimpex stark unter der Ukraine-Krise: Negative Bewertungen der Assets in Russland und die Rubel-Schwäche drückten das Ergebnis. Das EBIT drehte im Vorjahresvergleich von positiven 5,2 Mio. auf negative 1,4 Mio. Euro, und der Periodenverlust vergrößerte sich um fast ein Drittel von 8,2 auf 10,8 Mio. Euro. Im Jahr 2014 könnte sich trotz aller Widrigkeiten ein Gewinn ausgehen, hoffte Jurkowitsch Ende August noch.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro