Waldviertler Erdbau- und Transportunternehmer insolvent

Über das Vermögen des Waldviertler Erdbau- und Transportunternehmers Helmut Doppler ist am Donnerstag am Landesgericht Krems ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet worden. Die Ursache der Insolvenz wird laut AKV Europa u.a. damit begründet, dass der Schuldner selbst als Gläubiger in Insolvenzverfahren (u.a. Alpine, Food Commerce) involviert sei.

Doppler mit Sitz in Zwettl beschäftigt AKV und KSV1870 zufolge 37 Dienstnehmer. Vom Insolvenzverfahren sind mehr als 80 Gläubiger betroffen. Die Aktiva wurden mit etwa 1,5 Mio. Euro, die Passiva mit mehr als 2,5 Mio. Euro angegeben. Den Gläubigern werden 20 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplanes, angeboten.

Zur Masseverwalterin wurde die Zwettler Rechtsanwältin Martina Witthof bestellt. Forderungen sind bis 7. Oktober anzumelden. Die Gläubigerversammlung findet am 21. Oktober, die Sanierungsplantagsatzung am 4. November statt.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

Newsticker

Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

Newsticker

EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

Newsticker

Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch