Wal-Mart senkt Umsatzprognose - Aktie unter Druck

Amazon setzt dem stationären Handel in den USA kräftig zu. Und auch der Einzelhandelsriese Walmart hat zum kämpfen. Der Umsatz ging zuletzt sogar zurück.

Bentonville (Arkansas), Der US-Shopping-Riese Wal-Mart hat Anleger mit durchwachsenen Zahlen und einem gesenkten Geschäftsausblick enttäuscht. Im vierten Quartal sank der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um 7,9 Prozent auf 4,6 Mrd. Dollar (4,1 Mrd. Euro), wie der weltgrößte Einzelhändler am Donnerstag mitteilte.

Die Erlöse fielen um 1,4 Prozent auf 129,7 Mrd. Dollar. Vor allem im internationalen Geschäft musste Wal-Mart Abstriche machen - der starke Dollar, der Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung verringert, drückte die Bilanz. An der Wall Street war mit höheren Einnahmen gerechnet worden.

Der Konzern kappte zudem die Umsatzprognose und rechnet jetzt mit stagnierenden Erlösen im laufenden Geschäftsjahr. Die Aktie fiel vorbörslich um gut vier Prozent. Wal-Mart leidet unter harter Konkurrenz durch Internethändler wie Amazon. Investitionen ins Online-Geschäft und Lohnerhöhungen nagten zuletzt am Gewinn.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro