Wahlkampf-Finale in Griechenland: Tsipras siegesgewiss

Athen - Drei Tage vor der richtungsweisenden Wahl in Griechenland hat sich der Chef des Linksbündnisses Syriza, Alexis Tsipras, zum Abschluss seines Wahlkampfes siegesgewiss präsentiert. "Es ist die Stunde der Linken gekommen", sagte er am Donnerstagabend in Athen. "Diesen Sonntag schreiben wir Geschichte." In Griechenland wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt.

Im Falle eines Wahlsieges versprach Tsipras erneut ein Ende der Sparmaßnahmen. Mit den Gläubigern im Ausland will er einen Schuldenschnitt aushandeln. Bei der Veranstaltung auf dem zentralen Omonia-Platz in der griechischen Hauptstadt waren unter anderem der Chef der spanischen Linkspartei Podemos ("Wir können"), Pablo Iglesias, und der Vorsitzende der deutschen Linkspartei, Bernd Riexinger, vertreten.

In jüngsten Umfragen kam Syriza auf mehr als 30 Prozent der Stimmen und lag damit vor der konservativen Nea Dimokratia von Ministerpräsident Antonis Samaras. Die Sozialisten der bisher mitregierenden Pasok unter Evangelos Venizelos lagen weit abgeschlagen bei etwa vier Prozent.

Wahlberechtigt sind gut 9,8 Millionen Menschen. Die Wahllokale schließen am Sonntag um 18.00 Uhr (MEZ).

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro