Wäscherhersteller Triumph - Auch Jobs in Wiener Neustadt bedroht

Der deutsche Wäschehersteller Triumph schließt nicht nur mit Ende des Jahres 2015 die Produktion im burgenländischen Oberwart mit 210 Beschäftigten, auch am Standort Wiener Neustadt (NÖ) wird es zu einem Personalabbau kommen. Eine Zahl steht aber noch nicht fest, teilte Triumph am Dienstag in einer Aussendung mit. Geschlossen werden auch zwei Standorte in Ungarn mit insgesamt 412 Arbeitnehmern.

Als Grund für die Schließungen wird eine "Optimierung der Lieferkette" angegeben. "Dies geschieht vor dem Hintergrund schrumpfender Märkte, steigender Produktionskosten und global schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen", so das Unternehmen. In Österreich werde man sich auf die Marke Sloggi fokussieren.

"Am Standort Wiener Neustadt werden die Vorproduktionsfunktionen der Marke Sloggi erhalten bleiben. Triumph wird weiter darauf hin arbeiten, in Wiener Neustadt ein Exzellenzzentrum für die Marke Sloggi zu entwickeln, das richtungsweisend sein wird für Innovation von Sloggi Produkten sowie deren Fertigung", hieß es vom Wäschehersteller.

Die lokalen Triumph-Vertriebsgesellschaften in Österreich, Deutschland und Ungarn würden unverändert bestehen bleiben. Gemeinsam mit den Sozialpartnern werde das Unternehmen in den nächsten Tagen und Wochen "intensiv zusammenarbeiten und alles unternehmen, um die betroffenen Mitarbeiter zu unterstützen und die sozialen Auswirkungen zu minimieren".

Triumph International erzielte 2013 mit über 33.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,8 Mrd. Euro. Zuletzt hatte die Fachzeitschrift "TextilWirtschaft" von erheblichen Problemen des Unternehmens. "Landauf landab sind Wäschehändler nicht gut auf Triumph zu sprechen", heißt es in dem Bericht. Kritisiert werden Liefer- und Qualitätsprobleme.

Ingolstadt (APA/dpa/AFP) - Im Zuge der Abgasaffäre startet Autobauer Audi ab Mittwoch den ersten von insgesamt acht Rückrufen für Modelle mit V-TDI-Motoren in Deutschland. Das teilte die VW-Tochter am Montag in Ingolstadt mit. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe die dafür nötige Freigabe erteilt.
 

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Audi startet Rückruf von Diesel-Autos in Deutschland

Hamburg/Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen will beim Umstieg auf die Elektromobilität seine herausgehobene Position in der Autoindustrie behalten. "Wir werden günstiger sein als Tesla und wir haben dann die großen Skaleneffekte", sagte Konzernchef Herbert Diess der Branchenzeitung "Automotive News". Die Plattform sei "bereits für 50 Millionen Elektroautos gebucht, und wir haben Batterien für 50 Millionen Elektroautos beschafft".
 

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Volkswagen-Chef spricht von 50 Millionen Elektroautos

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