Währungsverfall in Argentinien - Zentralbank steuert gegen

Buenos Aires (APA/Reuters) - In Argentinien hat der Verfall des Peso die Währungshüter auf den Plan gerufen. Die Zentralbank verkaufte am Mittwoch nach eigenen Angaben Währungsreserven von 551 Millionen Dollar (483,08 Mio. Euro), um den Peso zu stabilisieren.

Die Währung des südamerikanischen Landes hatte zuvor nach Verlusten von bis zu zwei Prozent ein Rekordtief erreicht. Für einen US-Dollar wurden 30,50 Peso fällig. Nach der Notmaßnahme der Zentralbank ging es wieder bergauf.

Der Peso steht wegen der hohen Inflationsrate in Argentinien unter Druck. Im Juni lag sie bei fast 30 Prozent. Indirekt macht sich aber auch der jüngste Absturz der türkischen Lira bemerkbar: Als Folge der Turbulenzen in dem Schwellenland ziehen sich viele Investoren aus anderen aufstrebenden Staaten zurück.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte