Währungsverfall in Argentinien - Zentralbank steuert gegen

Buenos Aires (APA/Reuters) - In Argentinien hat der Verfall des Peso die Währungshüter auf den Plan gerufen. Die Zentralbank verkaufte am Mittwoch nach eigenen Angaben Währungsreserven von 551 Millionen Dollar (483,08 Mio. Euro), um den Peso zu stabilisieren.

Die Währung des südamerikanischen Landes hatte zuvor nach Verlusten von bis zu zwei Prozent ein Rekordtief erreicht. Für einen US-Dollar wurden 30,50 Peso fällig. Nach der Notmaßnahme der Zentralbank ging es wieder bergauf.

Der Peso steht wegen der hohen Inflationsrate in Argentinien unter Druck. Im Juni lag sie bei fast 30 Prozent. Indirekt macht sich aber auch der jüngste Absturz der türkischen Lira bemerkbar: Als Folge der Turbulenzen in dem Schwellenland ziehen sich viele Investoren aus anderen aufstrebenden Staaten zurück.

Brüssel/Luxemburg (APA) - Großbritannien verzeichnete in den ersten acht Monaten des Jahres mit -114,6 Mrd. Euro das höchste Handelsbilanzdefizit aller 28 EU-Staaten. Laut Eurostat-Daten vom Dienstag lagen die Briten damit weit vor Frankreich (-55,4 Mrd. Euro). Spitzenreiter ist weiterhin Deutschland, das seinen Handelsbilanzüberschuss auf 162,9 Mrd. Euro steigerte. Österreich verzeichnete ein Minus von 4,5 Mrd. Euro.
 

Newsticker

Briten im April mit höchstem Handelsbilanzdefizit in EU

London (APA/Reuters) - In Großbritannien sind ein gutes halbes Jahr vor dem Brexit überraschend Jobs abgebaut worden. Für den Zeitraum Juni bis August meldete das Statistikamt ONS am Dienstag ein Stellenminus von 5.000. Einen Abbau von Jobs hatte es in der Statistik seit fast einem Jahr nicht mehr gegeben. Volkswirte hatten mit einem Stellenaufbau um 11.000 gerechnet.
 

Newsticker

Großbritannien meldet Job-Abbau - Gehälter stiegen aber kräftig

Seattle (APA/AFP) - Amazon-Chef Jeff Bezos hat das Angebot seines Konzerns für einen Cloud-Computing-Auftrag des Pentagons verteidigt. "Dies ist ein tolles Land, und es ist nötig, dass es verteidigt wird", sagte Bezos am Montag auf einer Konferenz in San Francisco. Google hatte sich erst vergangene Woche aus dem Bieterrennen zurückgezogen und auf ethische Bedenken verwiesen.
 

Newsticker

Bezos verteidigt Angebot für Pentagon-Auftrag