Währungsfonds sieht schlechtere Aussichten für Weltwirtschaft

Peking (APA/dpa) - Die Weltwirtschaft wird in diesem Jahr nach Vorhersagen des Internationalen Währungsfonds (IWF) langsamer als erwartet wachsen. Vorteile durch fallende Ölpreise würden durch ungünstige andere Faktoren wie schwächere Investitionen wegen geringerer Wachstumserwartungen zunichte gemacht, hieß es in dem Bericht, den der IWF am Dienstag in Peking vorlegte.

Der IWF schraubte seine bisherige Prognose für das globale Wachstum um 0,3 Punkte auf 3,5 Prozent nach unten. Für Deutschland sagt der IWF nur 1,3 Wachstum in diesem Jahr und 1,5 Prozent im nächsten Jahr vorher. Das sind 0,2 beziehungsweise 0,3 Punkte weniger als bisher. Die Prognose für die Eurozone wurden um 0,2 Punkte nach unten auf 1,2 Prozent korrigiert. 2016 sollen es 1,4 Prozent werden - 0,3 Prozent weniger. Allerdings wurde die Wachstumsvorhersage für die USA wegen der starken heimischen Nachfrage in der größten Volkswirtschaft der Erde für 2015 um 0,5 Punkte auf 3,6 Prozent nach oben korrigiert.

In der zweitgrößten Volkswirtschaft in China, die 2014 mit 7,4 Prozent so langsam wuchs wie seit 24 Jahren nicht mehr, soll das Wachstum in diesem Jahr weiter auf 6,8 Prozent fallen. Das sind 0,3 Punkte weniger als bei der letzten Prognose im Oktober. Russlands Wirtschaft dürfte wegen der geringeren Einnahmen aus Ölexporten und der politischen Spannungen in diesem Jahr um 3 Prozent schrumpfen, sagte der IWF voraus.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro