Wachstum in Eurozone zieht nur leicht an

Berlin (APA/Reuters) - Die Konjunktur in der Eurozone wird nach Vorhersage des Ifo-Instituts in den nächsten Monaten leicht anziehen. Im ersten und zweiten Quartal werde das Bruttoinlandsprodukt jeweils um 0,3 Prozent zulegen, heißt es in einer von den deutschen Forschern vorgelegten Prognose. Daran sind auch die Statistikinstitute Insee in Paris und Istat in Rom beteiligt. Ende 2014 lag das Wachstum bei 0,2 Prozent.

Für Deutschland und Spanien erwarten die Institute 2015 ein relativ kräftiges Wachstum, für Frankreich ein gemäßigtes und für Italien eine schwache Entwicklung, hieß es im Bericht, der am Montag veröffentlicht wurde, weiters. Österreich wurde in der Vorhersage nicht eigens berücksichtigt.

Die Lage am Arbeitsmarkt wird sich nach Einschätzung der Institute langsam verbessern. Auch wegen des Preisverfalls beim Öl rechnen sie mit einem Anstieg der verfügbaren Einkommen, der sich voraussichtlich positiv auf den privaten Verbrauch auswirken werde. "Die Investitionen werden sich 2015 erholen, getrieben von besseren Finanzierungsbedingungen und einer zunehmenden Nachfrage aus dem In- und Ausland", heißt es in der Prognose weiter. Zu einer positiveren Entwicklung könnte ein weiterer Rückgang des Ölpreises und des Euro-Dollar-Wechselkurses beitragen.

Wegen der Wahl in Griechenland und den damit verbundenen möglichen Folgen für die Stabilität des Euroraums könnte sich die Prognose jedoch als zu optimistisch erweisen, warnen die Autoren.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro