Wachstum weiter schwach: BIP stieg im 1. Quartal nur 0,1 Prozent

Österreichs Wirtschaft bewegt sich weiter nahe der Stagnation. Im ersten Vierteljahr legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zur Vorperiode real lediglich um 0,1 Prozent zu, bestätigte das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) am Freitag seine Schnellschätzung von Ende April. Im Jahresabstand lag das BIP real um 0,3 Prozent höher, vor einem Monat waren noch 0,4 Prozent angenommen worden.

Mit dem geringen Wachstum im Zeitraum Jänner bis März habe sich die träge Entwicklung der letzten Zeit fortgesetzt, so das Wifo. Im 3. und im 4. Quartal 2014 war die Wirtschaft im Quartalsabstand ja gar nicht gewachsen.

Dass überhaupt ein schwaches Plus im 1. Quartal zustande kam, lag hauptsächlich an der Konsumnachfrage (+0,2 Prozent), während die Investitionen erneut rückläufig waren. In der Sachgütererzeugung hielt die Schwächephase an.

Die Inlandsnachfrage insgesamt war laut Wifo "erneut sehr schwach". Wie in den beiden Quartalen davor stiegen die privaten Konsumausgaben nur um 0,1 Prozent.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Bundesländer verlangen von der Industrie und der Regierung in Berlin die Nachrüstung von älteren Dieseln im Kampf gegen Luftverschmutzung und Fahrverbote voranzutreiben. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat am Freitag die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller für eine Nachrüstung mit Katalysatoren in die Verantwortung genommen werden.
 

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Deutsche Bundesländer drängen auf Diesel-Nachrüstung

Wien (APA) - Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des dritten Quartals einen negativen Veranlagungsertrag erzielt: Die Performance lag durchschnittlich bei minus 0,91 Prozent, teilte der Fachverband der Pensionskassen am Freitag mit. Das sei trotz ungünstiger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem die Performance bei minus 1,2 Prozent lag.
 

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Pensionskassen: Performance im 3. Quartal im Minus

Wien (APA) - Das Umweltministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP) steht derzeit bei einigen Themen in der Kritik von Oppositionsparteien und von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Beispielsweise geht es - neben der Aufregung rund um eine geplante UVP-Änderung - um den Standpunkt des Umweltministeriums zum Standortentwicklungsgesetz, das derzeit überarbeitet wird.
 

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Standortgesetz - NGO üben weiter Kritik an Umweltministerium