VW will Vorstandsboni um mehr als 30 Prozent kürzen

Der Vorstand von Volkswagen ist nach zähem Ringen offenbar zu einer Kürzung der Bonuszahlungen um mindestens ein Drittel bereit. "30 Prozent sind es auf jeden Fall", sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Darüber seien weitere Ansätze in der Diskussion, um die Bezüge zusätzlich zu verringern.

Denkbar sei auch, dass die Vorstände in das Unternehmen investierten und damit ein Bekenntnis zu VW abgäben. In diesem Zusammenhang käme zum Beispiel infrage, dass Vorstandsmitglieder VW-Aktien kaufen. Volkswagen äußerte sich nicht dazu.

Die Wolfsburger hatten zuvor erstmals offiziell bestätigt, dass sich Vorstand und Aufsichtsrat im Grundsatz auf deutliche Boni-Kürzungen verständigt hätten. Darüber hatte Reuters bereits am Dienstagabend aus Unternehmenskreisen berichtet. Die Kürzungen sollen rückwirkend auch für Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch gelten, der zuvor Finanzvorstand von Volkswagen war.

Zur Höhe der geplanten Einschnitte machte VW keine Angaben. Eine Kürzung um mindestens ein Drittel dürfte Großaktionär Niedersachsen nicht weit genug gehen. Das Bundesland, das mit 20 Prozent an Volkswagen beteiligt ist, fordert Insidern zufolge einen kompletten Verzicht auf Bonuszahlungen. Die Neuregelungen sollen in den nächsten Tagen festgezurrt und in der Aufsichtsratssitzung am Freitag nächste Woche verabschiedet werden.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los