VW will Vorstandsboni um mehr als 30 Prozent kürzen

Der Vorstand von Volkswagen ist nach zähem Ringen offenbar zu einer Kürzung der Bonuszahlungen um mindestens ein Drittel bereit. "30 Prozent sind es auf jeden Fall", sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Darüber seien weitere Ansätze in der Diskussion, um die Bezüge zusätzlich zu verringern.

Denkbar sei auch, dass die Vorstände in das Unternehmen investierten und damit ein Bekenntnis zu VW abgäben. In diesem Zusammenhang käme zum Beispiel infrage, dass Vorstandsmitglieder VW-Aktien kaufen. Volkswagen äußerte sich nicht dazu.

Die Wolfsburger hatten zuvor erstmals offiziell bestätigt, dass sich Vorstand und Aufsichtsrat im Grundsatz auf deutliche Boni-Kürzungen verständigt hätten. Darüber hatte Reuters bereits am Dienstagabend aus Unternehmenskreisen berichtet. Die Kürzungen sollen rückwirkend auch für Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch gelten, der zuvor Finanzvorstand von Volkswagen war.

Zur Höhe der geplanten Einschnitte machte VW keine Angaben. Eine Kürzung um mindestens ein Drittel dürfte Großaktionär Niedersachsen nicht weit genug gehen. Das Bundesland, das mit 20 Prozent an Volkswagen beteiligt ist, fordert Insidern zufolge einen kompletten Verzicht auf Bonuszahlungen. Die Neuregelungen sollen in den nächsten Tagen festgezurrt und in der Aufsichtsratssitzung am Freitag nächste Woche verabschiedet werden.

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Bitcoin & Co: Achterbahnfahrt bei Kryptowährungen

Washington (APA/dpa-AFX) - Die Rohölbestände in den USA sind in der vergangenen Woche deutlich stärker gesunken als von Experten erwartet. Sie fielen um 6,9 Mio. Barrel auf 412,7 Mio. Barrel, wie das US-Energieministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt ein Minus von 3,2 Mio. Barrel erwartet.
 

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Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - Der deutsche Chemiekonzern BASF hat seinen Gewinn im vergangen Jahr deutlich gesteigert und die Analystenschätzungen übertroffen. Der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT) legte nach ersten Berechnungen um 32 Prozent auf 8,3 Mrd. Euro zu, wie der DAX-Konzern am Donnerstag mitteilte.
 

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