VW stoppt europaweit Verkauf von Neuwagen mit Betrugssoftware

Volkswagen hat den Verkauf von Neuwagen mit Manipulations-Software in der Europäischen Union beendet. "Wir haben als Konsequenz aus dem KBA-Beschluss den Verkauf von noch im Lager befindlichen Neufahrzeugen gestoppt", sagte ein VW-Sprecher am Mittwoch in Wolfsburg.

Der Konzern habe die Händler in einem Schreiben über den Schritt informiert. Es handele sich um eine begrenzte Zahl an Fahrzeugen. In einzelnen Ländern war der Verkauf von betroffenen Dieselautos bereits eingestellt worden. Es handelt sich um Diesel-Fahrzeuge mit Euro-5-Motor (EA 189), deren Abgaswerte manipuliert sind. Die Wagen würden nachgerüstet und sollten nach der Genehmigung durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) verkauft werden, sagte der Sprecher. Als erstes hatte das Branchenblatt "Automobilwoche" darüber berichtet.


Die Flensburger Zulassungsbehörde hatte als Konsequenz aus dem Abgasskandal vor Kurzem den Rückruf von 2,4 Millionen VW-Fahrzeugen in Deutschland angeordnet. Europaweit werden 8,5 Fahrzeuge in die Werkstätten gerufen. Der Massenrückruf soll Anfang nächsten Jahres starken. Bis November muss Volkswagen die technischen Lösungen für die Fahrzeuge dem KBA erläutern. Konkret heißt das, dass die eingebaute Software entfernt werden muss, mit der die Fahrzeuge erkennen konnten, wann sie auf einem Abgas-Prüfstand stehen. Entsprechend reduzierte der Motor dann den Stickoxid-Ausstoß. Dies war zunächst in den USA aufgefallen. Dem Wolfsburger Autobauer drohen hohe Strafzahlungen und Schadensersatzforderungen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank warnt Privatanleger vor Investitionen in Bitcoin. "Ich würde das dem normalen Anleger schlichtweg nicht empfehlen", sagte ihr Chefanlage-Stratege Ulrich Stephan am Mittwoch in Frankfurt. Geldanlagen in Bitcoin und andere Kryptowährungen seien nicht mehr als die Hoffnung, dass man irgendeinen Gegenwert bekomme.
 

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Deutsche Bank warnt vor Investitionen in Bitcoin

Wien (APA) - Für die Beschäftigten in der Film- und Musikwirtschaft (ausgenommen Filmschaffende) gibt es kommendes Jahr 2,6 Prozent mehr Lohn und Gehalt plus eine Einmalzahlung von 50 Euro. Die Regelung zur Überbezahlung und damit der Raum für Betriebsvereinbarungen bleibt bestehen, teilte der Fachverband Film- und Musikwirtschaft nach Abschluss der Verhandlungen mit der Younion am Mittwoch via Aussendung mit.
 

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2,6 Prozent mehr Lohn für Beschäftigte der Film- und Musikbranche

Wien (APA) - Wien vermeldet in Sachen Gästenächtigungen einen neuen Oktober-Rekord: Mit 1,4 Mio. Gästenächtigungen wurde im vergangenen Monat der bisherigen Bestwert aus dem Jahr 2016 um 3,4 Prozent übertroffen. Für den Zeitraum Jänner bis Oktober ergeben sich damit laut einer Aussendung des Wien-Tourismus knapp 13 Mio. Nächtigungen - ein Plus von 4 Prozent.
 

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Gästenächtigungen in Wien stiegen im Oktober um 3,4 Prozent