VW ruft in USA 680.000 Fahrzeuge wegen Airbags zurück

Auch Volkswagen muss in den USA Fahrzeuge wegen möglicherweise defekter Airbags des japanischen Herstellers Takata zurück. Betroffen seien insgesamt 680.000 Fahrzeugmodelle der Marke VW, die zwischen 2006 und 2014 gebaut wurden, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Wolfsburg.

Zu den Kosten des Rückrufs machte VW keine Angaben. Dies solle mit Takata geregelt werden. Der Stuttgarter Konkurrent Daimler hatte bereits den Rückruf von 840.000 Fahrzeugen angekündigt.

Seit Jahren sorgen defekte Airbags von Takata für millionenfache Rückrufe. Bei VW betrifft es die Modell Passat, Golf, Jetta und Eos. Auch andere Hersteller sind betroffen. Honda beorderte vor wenigen Tagen weitere 2,2 Millionen Autos in Nordamerika in die Werkstätten. Seit 2008 hat Honda allein in den USA mehr als sechs Millionen Fahrzeuge wegen defekter Takata-Airbags repariert. Weltweit stehen zehn Todesfälle mit defekten Aufblasvorrichtungen von Takata in Verbindung, neun davon in den USA.

Volkswagen hat bereits mit erheblichen Problemen in den USA zu kämpfen. Die Wolfsburger hatten Diesel-Abgaswerte mit einer Software manipuliert und müssen mit hohen Strafen und Schadensersatzforderungen rechnen. Fast 600.000 Fahrzeuge sind davon in den USA betroffen, weltweit sind es rund elf Millionen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro