VW kooperiert mit Nvidia beim autonomen Fahren

Las Vegas (APA/Reuters) - Der US-Chiphersteller Nvidia weitet beim autonomen Fahren seine Zusammenarbeit mit namhaften Autofirmen auf Volkswagen und Uber aus. Der Wolfsburger Konzern werde künftig die Plattform Drive IX nutzen, teilten beide Firmen am Montag auf der Technologiemesse CES in Las Vegas mit.

Die Technologie helfe selbstfahrenden Fahrzeugen dabei, Entscheidungen im Verkehr innerhalb von Sekundenbruchteilen zu treffen.

Letztlich gehe es darum, einen intelligenten Beifahrer zur Hand zu haben, der Gesichter erkennen könne und den Fahrer beobachte, um ihn warnen zu können, sollte er abgelenkt sein. Tesla ist bereits Kunde und der Mitfahrdienst Uber nutzt die Nvidia-Technologie nun ebenfalls für seine Flotte.

Die Drive-Plattform wird laut Nvidia-Chef Jensen Huang auch vom deutschen Autozulieferer ZF Friedrichshafen und dem chinesischen Technologiekonzern Baidu für deren Offensive beim autonomen Fahren in der Volksrepublik eingesetzt. Insgesamt greifen demnach bereits 320 Firmen, die in irgendeiner Form am vernetzten Fahren arbeiten, auf Nvidia-Produkte zurück.

Anleger machen die Wette bisher mit. Der Aktienkurs des ursprünglich auf Grafik-Chips fokussierten Unternehmens hat sich in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt. Die Erwartungen, dass Nvidia zum führenden Anbieter von Halbleitern für selbstfahrende Autos, Datenzentren und Künstliche Intelligenz wird, haben das Papier zum drittstärksten Wert in dieser Zeit im S&P 500 gemacht.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen