VW-Truck-Sparte plant Milliardeninvestition in neue Technologien

Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Nutzfahrzeugsparte von VW will in den nächsten fünf Jahren 1,4 Milliarden Euro in Zukunftstechnologien investieren. Das Geld soll in elektrische Antriebe, selbstfahrende Fahrzeuge und digitale Dienste fließen, wie Truck-&-Bus-Chef Andreas Renschler am Mittwoch in Hamburg sagte.

Die Lkw-Töchter Scania und MAN, das Nutzfahrzeuggeschäft in Brasilien und die Digitalplattform Rio, die allesamt zu der VW-Sparte gehören, sollen dabei ihre Kräfte bündeln: Jeweils eine Marke hat bei der Entwicklung den Hut auf. Auf die Frage nach einem möglichen Börsengang der Truck-Sparte, über den seit langem spekuliert wird, bekräftigte Renschler, der Hersteller wolle ein globaler Champion in der Branche werden. "Auf dem Weg dahin sind alle Optionen offen."

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden