VW-Skandal - Zulieferer bekommen Abgasskandal zu spüren

Wolfsburg/Hannover - Die Zulieferer des kriselnden VW-Konzerns schlagen Alarm. "Das Ordervolumen geht zurück, teilweise über alle Baugruppen hinweg", sagte der Chef des Metallarbeitgeberverbandes in Niedersachsen, Volker Schmidt, am Freitag in Hannover. Sein Verband NiedersachsenMetall vertritt die VW-Lieferanten im Heimatbundesland des Autobauers, der wegen des Abgasskandals unter Druck steht.

Schmidt berief sich auf eine Umfrage unter mehr als 100 Zulieferern vom Jänner. Die befragten Betriebe beklagten sich zudem massiv über fehlende Informationen vom Konzern. "Die Zulieferer leiden unter der Lage, dass sie keine Informationen, keine Erklärungen erhalten. Aus dieser Unkenntnis erwächst große Unsicherheit", sagte er. "Mich betrübt die Situation bei VW extrem."

Details zum Bestellrückgang nannte Schmidt nicht. Jedoch sei eine "Trennlinie" zu erkennen, die zwischen der Zuliefererarbeit für Diesel und für Benziner verlaufe. VW hatte in weltweit elf Millionen Dieselfahrzeugen eine verbotene Software eingebaut, die Abgastests manipuliert. Bisher war in Deutschland kein größerer Rückgang des VW-Absatzes zu erkennen, jedoch wich der Jänner jüngst davon ab.

Zwischen Bestelleingang, Produktion und Auslieferung liegen in der Autobranche meist mehrere Wochen, teils sogar einige Monate.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro