VW-Skandal - US-Umweltbehörde rechnet bald mit neuer Diesel-Software

Wolfsburg - Volkswagen wird nach Worten der US-Umweltbehörde EPA in der kommenden Woche in der Abgasaffäre den zuständigen Behörden in den USA und Kalifornien eine neue Software vorstellen. Es handle sich um einen ersten Versuch, die Abschalteinrichtung ("defeat device"), die in den VW Passat zwischen 2012 und 2014 eingebaut wurde, zu korrigieren, teilte die EPA am Donnerstag mit.

Bevor der neue Algorithmus angewendet werden darf, müssen ihn die Behörden genehmigen. Volkswagen hatte mit dieser verbotenen Einrichtung die Abgaswerte manipuliert.

VW-US-Chef Michael Horn hatte bei einer Anhörung im US-Kongress gesagt, der Einsatz der Abschaltsoftware sei nicht durch das Management entschieden worden. Auf Fragen von Abgeordneten erklärte Horn, bei 430.000 der insgesamt knapp 500.000 Fahrzeugen mit manipulierter Motorensteuerung werde ein Software-Update alleine nicht ausreichen, um die Emissionsvorgaben zu erfüllen.

Unterdessen teilte die australische Volkswagen-Tochter mit, einen freiwilligen Rückruf der Autos vorzunehmen, die mit Abschaltsoftware ausgestattet sind. Früheren Angaben zufolge könnten bis zu 90.000 Wagen betroffen sein.

Berlin/Leibnitz (APA) - Das südsteirische IT-Unternehmen "Boom Software" wird künftig rollendes Material der Deutschen Bahn (DB) bei Störfällen in die nächste geeignete Werkstatt lotsen. Eine entsprechende Kooperation über acht Jahre wurde am Freitag bei der Berliner Bahnzulieferer-Messe "InnoTrans" bekanntgegeben. Dies soll zu weniger Verschleiß und zu einer Kostenersparnis beitragen, hieß es in einer Aussendung.
 

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Steirische Software lenkt Loks der Deutschen Bahn in Werkstätten

Brüssel (APA) - Österreich ist Spitzenreiter beim Anteil der erneuerbaren Energiequellen im Strombereich. Laut Eurostat-Daten vom Freitag kam die Alpenrepublik 2016 auf 72,6 Prozent und lag damit vor Schweden (64,9 Prozent) sowie Portugal (54,1 Prozent). Der EU-Durchschnitt lag lediglich bei 29,6 Prozent. Schlusslicht in diesem Bereich war Malta mit nur 5,6 Prozent.
 

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Strom aus Erneuerbaren: Österreich mit höchstem Anteil in EU

Paris (APA/dpa) - Angesichts der Stahl-Krise mit weltweiten Überkapazitäten wollen führende Wirtschaftsmächte weiter an gemeinsamen Lösungen arbeiten. Dazu bekannten sich Vertreter der G-20-Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie weitere Staaten aus der Industrieländer-Organisation OECD bei einem Treffen in Paris.
 

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G-20-Forum: Reduzierung von Stahl-Kapazitäten notwendig