VW-Skandal - US-Umweltbehörde rechnet bald mit neuer Diesel-Software

Wolfsburg - Volkswagen wird nach Worten der US-Umweltbehörde EPA in der kommenden Woche in der Abgasaffäre den zuständigen Behörden in den USA und Kalifornien eine neue Software vorstellen. Es handle sich um einen ersten Versuch, die Abschalteinrichtung ("defeat device"), die in den VW Passat zwischen 2012 und 2014 eingebaut wurde, zu korrigieren, teilte die EPA am Donnerstag mit.

Bevor der neue Algorithmus angewendet werden darf, müssen ihn die Behörden genehmigen. Volkswagen hatte mit dieser verbotenen Einrichtung die Abgaswerte manipuliert.

VW-US-Chef Michael Horn hatte bei einer Anhörung im US-Kongress gesagt, der Einsatz der Abschaltsoftware sei nicht durch das Management entschieden worden. Auf Fragen von Abgeordneten erklärte Horn, bei 430.000 der insgesamt knapp 500.000 Fahrzeugen mit manipulierter Motorensteuerung werde ein Software-Update alleine nicht ausreichen, um die Emissionsvorgaben zu erfüllen.

Unterdessen teilte die australische Volkswagen-Tochter mit, einen freiwilligen Rückruf der Autos vorzunehmen, die mit Abschaltsoftware ausgestattet sind. Früheren Angaben zufolge könnten bis zu 90.000 Wagen betroffen sein.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte