Spiegel: "Dieselgate"-Dimension war VW früher bekannt

Wolfsburg (APA/Reuters) - Das Ausmaß der Abgas-Manipulationen war Volkswagen nach einem Bericht von "Spiegel Online" früher bekannt als bisher gedacht. Bereits am 20. September 2015 hätten Techniker auf einer Krisensitzung in Wolfsburg darauf hingewiesen, dass die Schummel-Software nicht nur in einigen hunderttausend, sondern weltweit in Millionen Fahrzeugen im Einsatz sei, berichtete das Nachrichten-Portal am Freitag.

Am darauffolgenden Tag habe der Autobauer zunächst Verkehrsminister Alexander Dobrindt über die Dimension von "Dieselgate" informiert. Öffentlich eingeräumt hatte VW das Ausmaß der Manipulationen am Dienstag, dem 22. September. Die Aktien des Konzern verloren an diesen beiden Tagen rund ein Drittel ihres Wertes.

Das Verkehrsministerium war am Freitag für eine Stellungnahme zu dem "Spiegel Online"-Bericht nicht erreichbar. VW betonte, seine Publizitätspflichten ordnungsgemäß erfüllt zu haben.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen