VW-Skandal - Liste Pilz ruft zu Teilnahme an Sammelklagen auf

Wien/Wolfsburg (APA) - Der frühere Chefjurist des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) und nunmehrige Politiker der Liste Pilz, Peter Kolba, ruft im Lichte des VW-Skandals zur Teilnahme an Sammelklagen gegen Volkswagen auf. "Je mehr teilnehmen, desto höher die Abschöpfung der riesigen Unrechtsgewinne von VW", so Kolba in einer Aussendung am Mittwoch.

Teilnehmen kann man entweder über den VKI (www.verbraucherrecht.at) oder über cobin claims (www.cobinclaims.at), erinnert Kolba. Die Teilnahme ist gegen verhältnismäßig geringe finanzielle Einsätze und ohne weiteres finanzielles Risiko möglich. "Ich habe als VKI-Chefjurist darum gekämpft, dass Sammelklagen gegen VW stattfinden. Doch nun muss man sich entschließen auch teilzunehmen", so der Konsumentenschutzsprecher der kleinsten Oppositionspartei.

"Da die Ansprüche auf Schadenersatz gegen den VW-Konzern jedoch in Österreich bereits Mitte September 2018 verjähren werden, muss man sich jetzt oder nie einer solchen Sammelklage anschließen", so Kolba. Es bestehe die Chance einige Tausend Euro Schadenersatz zu erhalten.

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Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro