VW-Skandal - Deutsche Justiz lässt Frankreich bei Ermittlungen warten

Wolfsburg/Braunschweig/Paris (APA/dpa) - Die Staatsanwaltschaft Braunschweig lässt die französische Justiz vorerst auf Ergebnisse ihrer Ermittlungen zum Abgas-Skandal bei Volkswagen warten. Die Beantwortung entsprechender Rechtshilfeersuchen aus Paris sei aufgeschoben worden, teilte ein Sprecher der deutschen Behörde am Montag mit.

"Eine Antwort wird erst dann erfolgen, wenn keine Gefahr mehr besteht, dass durch die Beantwortung die deutschen Ermittlungen beeinträchtigt werden", so der Sprecher.

Die zuständigen französischen Ermittlungsrichter hatten in einem Brief an Zivilparteien berichtet, dass drei offizielle Anfragen nach Dokumenten bisher keinen Erfolg gehabt hätten. Ihre Untersuchungen seien vom guten Willen der deutschen Justizbehörden und Volkswagens abhängig, hieß es in dem auf Ende Juli datierten Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuerst hatte die Zeitung "Le Parisien" darüber berichtet.

VW hatte 2015 nach Vorwürfen der US-Umweltbehörden eingeräumt, mit einer speziellen Software die Abgasreinigung von Dieselmotoren manipuliert zu haben. Die Braunschweiger Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen des Verdachts auf Betrug. Nach dem Bekanntwerden des Skandals hatte auch die französische Justiz Untersuchungen aufgenommen.

Mexiko-Stadt (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musks Ausflug in die Spirituosenwirtschaft stößt in Mexiko auf Widerstand: Die Tequila-Produzenten des Landes sehen durch das von Musk Mitte Oktober angekündigte Getränk namens "Teslaquila" den Schutz der Marke "Tequila" verletzt.
 

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Mexikos Tequila-Industrie läuft Sturm gegen "Teslaquila"

Frankfurt/Dublin (APA/dpa) - Beim irischen Billigflieger Ryanair zeichnet sich ein schnelles Ende des Tarifkonflikts mit dem deutschen Personal ab. Nach der grundsätzlichen Einigung für die rund 1.000 Flugbegleiter sieht sich nun auch die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) auf einem guten Weg, noch heuer zumindest eine grundsätzliche Einigung mit dem Unternehmen erzielen zu können.
 

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Deutsche Piloten: Grundsatzeinigung bei Ryanair noch heuer

Luxemburg (APA/dpa) - Griechenland muss 10 Mio. Euro in den EU-Gemeinschaftshaushalt zahlen, weil es unzulässige Staatshilfen für eine Schiffswerft nicht wieder eingetrieben hat. Zudem drohen dem Land nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Mittwoch weitere Strafzahlungen von mehr als 7 Mio. Euro pro Halbjahr, wenn es sich nicht an Vereinbarungen mit der EU-Kommission zu dem Fall hält (Rechtssache C-93/17)
 

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EuGH verurteilt Griechenland wegen unzulässiger Staatshilfen