VW-Skandal - Britische Justiz prüft gemeinsame Klagen gegen Konzern

London (APA/AFP) - In der Diesel-Affäre prüft die britische Justiz, ob betroffene Autobesitzer gemeinsam Klagen gegen den Autobauer Volkswagen vor Gericht bringen können. Mehrere Anwaltskanzleien beantragten heute, Dienstag, in London ein sogenanntes Gruppengerichtsverfahren.

Die betroffenen Autobesitzer warteten noch immer darauf, dass Volkswagen auf ihre Klagen angemessen antworte, erklärte Gareth Pope von der Kanzlei Slater und Gordon, die nach eigenen Angaben allein über 40.000 Autobesitzer vertritt.

Bis Donnerstag soll die britische Justiz nun prüfen, ob ein gemeinsames Vorgehen rechtlich zulässig ist. Sollten die Richter das bejahen, könnte es zu einem Prozess kommen.

Volkswagen hält die Untersuchung für unbegründet. Der Konzern teilte mit, mit Updates an mehr als 840.000 Fahrzeugen in Großbritannien und über 6,4 Millionen in ganz Europa sei die überwältigende Mehrheit der Kunden zufriedengestellt worden.

Wien (APA) - Ab kommendem Jahr soll es für die Gründung einer GmbH künftig nicht mehr nötig sein, dass alle Gesellschafter persönlich zum Abschluss des Gesellschaftsvertrags beim Notar erscheinen. Hingegen will es das Justizministerium ermöglichen, einen oder mehrere Gesellschafter per Video zuzuschalten. So soll die Gründung einer GmbH erleichtert werden, berichtete das Ö1-"Morgenjournal" am Mittwoch.
 

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GmbH-Gründer sollen ab 2019 nicht mehr persönlich zum Notar

Berlin (APA/dpa) - Menschen, die in Deutschland jahrelang ohne Arbeit auf die Unterstützung Hartz IV angewiesen sind, sollen künftig staatlich bezuschusste Jobs bekommen können. Das sieht ein Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vor, den die Regierung in Berlin beschloss.
 

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Staatlich geförderte Jobs für Langzeitarbeitslose in Deutschland

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Genossenschaftsbanken in Deutschland spüren noch keine gravierenden Auswirkungen durch den Handelsstreit oder die zähen Brexit-Verhandlungen. Wegen der anhaltend niedrigen Zinsen und der Kosten zur Erfüllung der regulatorischen Anforderungen stelle sich die Finanzgruppe aber für 2018 auf einen leichten Gewinnrückgang ein, so Vorstandsmitglied Andreas Martin vom Branchenverband BVR am Mittwoch.
 

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Deutsche Genossenschaftsbanken erwarten heuer leichten Gewinnrückgang