VW-Skandal - Britische Justiz prüft gemeinsame Klagen gegen Konzern

London (APA/AFP) - In der Diesel-Affäre prüft die britische Justiz, ob betroffene Autobesitzer gemeinsam Klagen gegen den Autobauer Volkswagen vor Gericht bringen können. Mehrere Anwaltskanzleien beantragten heute, Dienstag, in London ein sogenanntes Gruppengerichtsverfahren.

Die betroffenen Autobesitzer warteten noch immer darauf, dass Volkswagen auf ihre Klagen angemessen antworte, erklärte Gareth Pope von der Kanzlei Slater und Gordon, die nach eigenen Angaben allein über 40.000 Autobesitzer vertritt.

Bis Donnerstag soll die britische Justiz nun prüfen, ob ein gemeinsames Vorgehen rechtlich zulässig ist. Sollten die Richter das bejahen, könnte es zu einem Prozess kommen.

Volkswagen hält die Untersuchung für unbegründet. Der Konzern teilte mit, mit Updates an mehr als 840.000 Fahrzeugen in Großbritannien und über 6,4 Millionen in ganz Europa sei die überwältigende Mehrheit der Kunden zufriedengestellt worden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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