VW drosselt die Produktion in Russland

VW drosselt die Produktion in Russland

VW Tiguan Produktion.

Volkswagen schraubt wegen der Auswirkungen der Ukraine-Krise die Produktion in Russland weiter zurück. Die Bänder im Werk Kaluga wurden bereits am Donnerstag angehalten worden und werden bis Anfang kommender Woche stillstehen.

Am Montag und Dienstag (3./4. November) ruht die Arbeit in Russland wegen zwei Feiertagen. Der Volkswagen-Konzern steigt aber in Russland noch länger auf die Bremse. Im Werk Kaluga stehen sie schon seit Donnerstag still. Erst Anfang kommender Woche soll die Arbeit wieder anlaufen, sagte ein Sprecher in Wolfsburg.

Zur Begründung für den darüber hinausgehenden Stillstand an fünf Werktagen verwies Europas größter Autokonzern auf die Marktsituation in Russland. Bereits im September hatte das Werk zwei Wochen lang nicht produziert.

Bis September war der Absatz der Wolfsburger in Russland um 13 Prozent eingebrochen - analog zum Gesamtmarkt. Auch andere Hersteller haben ihr Produktion in Russland zurückgefahren. In dem Werk rund 200 Kilometer südwestlich von Moskau werden die Modelle Polo, Tiguan und Skoda Rapid gebaut.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen