VW fährt Produktion in Mexiko zurück

Wolfsburg/Puebla - Der deutsche Autokonzern Volkswagen hat nach dem Abgas-Skandal die Autoproduktion in Mexiko drastisch heruntergefahren. Im Jänner baute VW dort nur noch knapp 20.000 Autos, um 42 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der mexikanische Autoverband AMIA am Montag (Ortszeit) mitteilte. Die Marke VW betreibt in Mexiko eine Autofabrik in Puebla und ein Motorenwerk in Silao.

Aus Puebla kommt ein Großteil der Autos für den US-Markt, wo VW mit den Folgen der Abgas-Manipulationen bei Dieselautos zu kämpfen hat.

Der Export von VW-Modellen aus Mexiko in den zweitgrößten Automarkt der Welt sank im Jänner um knapp 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf nur noch knapp 11.000 Autos. Die VW-Verkäufe in den USA waren zu Jahresbeginn um 14,6 Prozent im Jahresvergleich eingebrochen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro