VW ruft weltweit 177.000 Passat zurück: Motor könnte ausfallen

Mitten in der Abgas-Krise bekommt es Volkswagen auch noch mit einem größeren Rückruf beim Passat zu tun. Weltweit 177.000 Passat der Baujahre 2014 und 2015 müssen wegen Problemen an der Zentralelektrik in die Werkstatt.

Eine womöglich nicht korrekt sitzende Steckverbindung könnte zum Ausfall des Motors führen, heißt es auf der Internetseite des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA).

Ein VW-Sprecher bestätigte den Rückruf am Mittwoch gegenüber der dpa. Einer Österreich-Sprecherin von Volkswagen zufolge läuft die Rückrufaktion von weltweit 177.000 VW-Passat schon seit 18. Februar. In Österreich sind 3.270 Autos betroffen und davon bereits 70 Prozent erledigt, sagte sie am Mittwoch zur APA. Alle betroffenen Kunden seien bereits vor zwei Wochen schriftlich informiert worden.

Im Ernstfall kann mit dem Motorausfall auch das Licht erlöschen. Der Leistungsabfall bei Bremskraftverstärker und Servolenkung sei aber nicht so eklatant, dass der Rückruf akut sicherheitsrelevant sei.

Betroffene Halter bekommen bald Post, sie können auch vorher ihre Werkstatt kontaktieren. Das Auto müsse nicht stehengelassen werden, auf die lange Bank zu schieben sei das Problem aber auch nicht.

VW seien in dem Zusammenhang weltweit keine Unfälle bekannt, sagte der Sprecher. Das Überprüfen der Steckverbindung in der Werkstatt dauere rund 20 Minuten. Das Online-Portal "kfz-betrieb.vogel.de" berichtete am Mittwoch auch von 25.000 betroffenen Modellen des Skoda Superb. Sie sind mit dem Passat verwandt. 2014 hatte Volkswagen weltweit rund 750.000 Fahrzeuge aus der Passat-Familie ausgeliefert.

Nantes (APA/Reuters) - Der europäische Flugzeugbauer Airbus sieht die Probleme mit Lieferanten bald gelöst. Beim Sitz- und Kabinen-Zulieferer Zodiac Aerospace laufe die Produktion wieder reibungslos, sagte Airbus-Programmchef Didier Evrard am Freitag in Nantes. Eine Krise bei Zodiac hatte die Auslieferung von A350-Flugzeugen 2016 verzögert. "2017 hatten wir kaum Probleme", resümierte Evrard.
 

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Airbus sieht Probleme mit Zulieferern überwunden

Wien/Berlin (APA) - LKÖ-Chef Schultes betonte vor Journalisten, "dass die Qualitätspolitik die einzige Chance für die bäuerlichen Familienbetriebe ist, um auf Dauer Preise zu bekommen, die wir brauchen". Supermärkte sollten mehr zu Eigenmarken preisgeben. Im Rahmen ihrer "Gut zu Wissen"-Initiative pocht die Kammer in der Gemeinschaftsverpflegung und im Handel im Gegensatz zur Gastronomie auf eine Kennzeichnungspflicht.
 

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LKÖ will genauere Herkunftsangaben bei Supermarkt-Eigenmarken

Armonk (APA/Reuters) - Der von hohen Investitionen begleitete Konzernumbau beim weltgrößten IT-Dienstleister IBM trägt erste Früchte. Erstmals seit fast sechs Jahren konnte das IT-Urgestein im Weihnachtsquartal seinen Umsatz wieder steigern. Vor allem gute Geschäfte mit Cloud-Diensten und Sicherheitssoftware kurbelten die Erlöse an. Der Umsatz legte um 3,6 Prozent auf 22,54 Mrd. Dollar (18,4 Mrd. Euro) zu.
 

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IBM mit erstem Umsatzplus seit 2012, Verlust wegen Steuerreform