VW - Müller steht als Vorstandschef nicht zur Disposition

Volkswagen -Chef Matthias Müller bleibt auch nach der missglückten USA-Reise im Amt. Seine Position habe nie zur Disposition gestanden, sagte ein Sprecher am Dienstag auf Anfrage. "Anderweitige Spekulationen entbehren jeder Grundlage und werden ausdrücklich zurückgewiesen", fügte der Sprecher hinzu. Müller hatte nach unglücklichen Äußerungen in einem Interview während seiner USA-Reise intern in der Kritik gestanden. Das Aufsichtsratspräsidium habe in seiner Sitzung ausführlich über die aktuelle Situation des Konzerns beraten.

Müller hatte vergangene Woche bei der Detroiter Autoshow wie auch in Gesprächen mit der US-Umweltbehörde EPA versucht, das durch den Abgasskandal ramponierte Image des Wolfsburger Autobauers wieder aufzupolieren. Dies misslang jedoch wegen eines Radiointerviews, in dem Müller die Affäre als "technisches Problem" bezeichnet hatte. Nach Einschätzung von Analysten dürfte dies die Chancen auf eine gütliche Einigung mit den Behörden erschwert haben.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

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Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

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Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

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Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien