VW-Markenvorstand stellt Vertrauensfrage

Bei Volkswagen ist dem "Spiegel" zufolge der Streit zwischen dem Betriebsrat und dem Chef der Marke VW eskaliert. Markenvorstand Herbert Diess habe dem Betriebsratsvorsitzenden Bernd Osterloh die Vertrauensfrage gestellt, berichtete das Magazin am Freitag. Der Betriebsrat hatte Diess in einem am Donnerstag teilweise veröffentlichten Brief "Unzuverlässigkeit" vorgeworfen.

"So haben wir den Eindruck, dass der Diesel-Skandal hinterrücks dazu genutzt werden soll, personelle Einschnitte vorzunehmen, die bis vor wenigen Monaten kein Thema waren", heißt es in dem Brief, den Betriebsratschef Osterloh mit unterzeichnete.
Diess habe daraufhin wissen wollen, ob er den Konzern verlassen solle, berichtete der "Spiegel" am Freitag. Die Antwort habe "nein" gelautet. Der Streit ist laut Magazin am Montag auch Thema im Präsidium des Aufsichtsrates.
Diess, der erst im Sommer 2015 zu VW stieß, soll die Marke VW wieder rentabler machen. Bereits im Oktober verkündete er ein Sparprogramm. Es sieht unter anderem vor, die Investitionen für die Kernmarke pro Jahr um eine Milliarde Euro zu kürzen. Stellenstreichungen in der Kernbelegschaft schloss Diess bisher aus - Jobstreichungen unter Leiharbeitern dagegen nicht.

Wiesbaden (APA/dpa) - Knapp ein Drittel der Führungskräfte in Deutschland sind Frauen. Im Jahr 2017 lag der Anteil bei 29,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Ihr Anteil an Führungspositionen war damit deutlich geringer als der Anteil der Frauen an allen Erwerbstätigen (46,5 Prozent).
 

Newsticker

Knapp ein Drittel der Führungskräfte in Deutschland sind Frauen

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission hält ungeachtet der Neuwahl-Spekulationen in Großbritannien an einer Brexit-Verhandlungslösung fest. Eine EU-Kommissionssprecherin sagte am Montag in Brüssel, man bleibe einem Deal mit Großbritannien verpflichtet. Die Verhandlungen würden weitergehen. Diese sollten auch eine Vereinbarung zu den Bürgerrechten bringen.
 

Newsticker

Brexit - EU-Kommission hält an Verhandlungslösung mit London fest

Wien (APA) - Die meisten Schülerinnen und Schüler bekommen Taschengeld, aber oft zu viel oder zu wenig gemessen an den Empfehlungen. Mit zunehmendem Alter sparen Kinder bzw. Jugendliche immer seltener, und viele borgen sich Geld aus, das nicht jedes Mal zurückgezahlt wird. Das sind Erkenntnisse aus einer Erhebung der Universität Wien, die bei einer Pressekonferenz mit der Münze Österreich vorgestellt wurde.
 

Newsticker

Taschengeld: Höhe entspricht oft nicht den Empfehlungen