VW will Marken zu vier Einheiten gruppieren

Der Umbau des Volkswagen -Konzerns nimmt einem Zeitungsbericht zufolge konkrete Formen an. Die zwölf Marken des Autobauers sollen in vier Einheiten gruppiert werden, wie das "Handelsblatt" am Montag aus Konzernkreisen berichtete.

Neben der bereits geplanten Holding für Lkw sollen die Marken VW, Skoda und Seat in eine Gruppe gebündelt werden. Audi werde unverändert für Lamborghini und Ducati zuständig bleiben. Die Nobelmarken Bugatti und Bentley sollen dem Sportwagenbauer Porsche zugeschlagen werden.

Als sicher gelte, dass die Bereichsvorstände in größerer Eigenständigkeit über Produktion, Vertrieb und Verkaufsstrategie entscheiden könnten, berichtete die Zeitung. Alternativ gebe es auch zwei weitere Modelle, bei denen unter anderem Porsche und Audi in eine Einheit übergehen sollen.

Reuters hatte am Freitag berichtet, dass sich Winterkorn mit Mitgliedern des engeren Führungszirkels auf dem Braunschweiger Flughafen getroffen hatte, um über den Umbau des Konzerns zu beraten. Der Aufsichtsrat soll Winterkorns Pläne zur Neuausrichtung des nach Toyota weltweit zweitgrößten Autokonzerns Ende September genehmigen. Danach sollen sie dem Management präsentiert werden.

Die voestalpine AG hat für allgemeine Finanzierungszwecke sowie zur Refinanzierung einer im Februar 2018 auslaufenden Anleihe eine neue Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Das Orderbuch hatte bei einer Größenordnung von über 1,25 Milliarden Euro und rund 220 verschiedenen Investoren eine ausgezeichnete Qualität. Der Kupon der 7-jährigen Anleihe beträgt 1,375 %.
 

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voestalpine begibt erfolgreich 500-Millionen-Euro Anleihe

Dresden (APA/dpa) - Die deutsche Flirt-App Lovoo wird um 70 Mio. Dollar (58,5 Mio. Euro) vom US-Konzern The Meet Group übernommen. Die US-Amerikaner betreiben bereits mehrere konkurrierende Plattformen wie Hi5 oder MeetMe. Mit rund fünf Millionen aktiven Nutzern im Monat werde Lovoo aber die populärste Marke sein, erklärte The Meet Group am Mittwoch.
 

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70-Millionen-Euro-Flirt - US-Konzern kauft deutsche Dating-App Lovoo

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt fordert von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter 500.000 Euro für die Einstellung des Insiderverfahrens gegen ihn. Das bestätigte der Vizepräsident des Amtsgerichts Frankfurt, Frank Richter, der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Das Gericht muss in der Affäre um Insiderhandel und Marktmanipulation einem Deal der Börse mit der Staatsanwaltschaft zustimmen.
 

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Staatsanwaltschaft will 500.000 Euro von Börsen-Chef Kengeter