VW will Marken zu vier Einheiten gruppieren

Der Umbau des Volkswagen -Konzerns nimmt einem Zeitungsbericht zufolge konkrete Formen an. Die zwölf Marken des Autobauers sollen in vier Einheiten gruppiert werden, wie das "Handelsblatt" am Montag aus Konzernkreisen berichtete.

Neben der bereits geplanten Holding für Lkw sollen die Marken VW, Skoda und Seat in eine Gruppe gebündelt werden. Audi werde unverändert für Lamborghini und Ducati zuständig bleiben. Die Nobelmarken Bugatti und Bentley sollen dem Sportwagenbauer Porsche zugeschlagen werden.

Als sicher gelte, dass die Bereichsvorstände in größerer Eigenständigkeit über Produktion, Vertrieb und Verkaufsstrategie entscheiden könnten, berichtete die Zeitung. Alternativ gebe es auch zwei weitere Modelle, bei denen unter anderem Porsche und Audi in eine Einheit übergehen sollen.

Reuters hatte am Freitag berichtet, dass sich Winterkorn mit Mitgliedern des engeren Führungszirkels auf dem Braunschweiger Flughafen getroffen hatte, um über den Umbau des Konzerns zu beraten. Der Aufsichtsrat soll Winterkorns Pläne zur Neuausrichtung des nach Toyota weltweit zweitgrößten Autokonzerns Ende September genehmigen. Danach sollen sie dem Management präsentiert werden.

Berlin (APA/AFP) - Mehr als tausend Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin sowie Unterstützer haben am Mittwoch in der Hauptstadt für den Erhalt der Jobs bei der Airline demonstriert. Verdi-Sprecher Andreas Splanemann sprach am Nachmittag von rund 1.300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, das habe die Erwartungen der Gewerkschaft "bei weitem übertroffen".
 

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Air-Berlin-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Brüssel/Frankfurt (APA/Reuters) - Großbanken in der Eurozone sollen maximal vier Jahre Zeit zum Aufbau zusätzlicher Finanzpuffer für den Krisenfall erhalten. Erstmals würden verpflichtende Ziele für die Mehrheit der größten und komplexesten Finanzkonzerne in der Eurozone gesetzt, erklärte der Systemrisikorat (SRB), der in der Eurozone für die geordnete Abwicklung gescheiterter Banken verantwortlich ist, am Mittwoch.
 

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EU gibt Banken vier Jahre für Aufbau von Krisen-Puffer

Berlin/Frankfurt (APA/Reuters) - In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren rechnen zahlreiche deutsche Banken mit Straf- und Steuernachzahlungen. 77 Institute erwarten wegen der Steuertricks Belastungen von insgesamt gut einer halben Milliarde Euro, wie es in einer Reuters vorliegenden Antwort des deutschen Finanzministeriums und der Finanzaufsicht BaFin auf eine Anfrage der Grünen heißt.
 

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Deutsche Banken stellen wegen Steuertricks halbe Milliarde zurück