VW trennt Lkw- und Motoren-Geschäft - "FAZ"

Wolfsburg - Volkswagen spaltet einem Zeitungsbericht zufolge den Nutzfahrzeug- und Maschinenkonzern MAN auf. Die Lastwagen- und Bussparte werde in die vom VW-Konzern gegründete Holding Truck & Bus GmbH eingebracht, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Dienstagsausgabe). Das Dieselmotoren-Geschäft sowie der Getriebehersteller Renk fänden dagegen eine neue Heimat unter dem Dach des VW-Konzerns.

Andreas Renschler, seit Februar als VW-Konzernvorstand verantwortlich für die Lastwagen-Aktivitäten, habe am Montag die Belegschaft und das Management in München über die Pläne unterrichtet. VW und MAN wollten sich nicht äußern.

Unter dem Dach der Truck & Bus GmbH will Volkswagen die Lkw-Marken MAN und Scania zusammenfassen, wie die Wolfsburger bereits vergangene Woche ankündigten. Die beiden Lkw-Töchter sollen eine schlagkräftige Allianz bilden, die es mit den führenden Anbietern Daimler und Volvo aufnehmen kann. Zu den Plänen für das Geschäft von MAN mit Großmotoren für Schiffe und Kraftwerke schwiegen sich die Wolfsburger hingegen bisher aus. Konzernkennern zufolge könnte durch eine Trennung des Lkw- und Motorengeschäfts der Weg für den Verkauf des hochprofitablen Dieselmotoren-Bereichs bereitet werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte