VW-Kernmarke will dank SUVs und Sparprogramm profitabler werden

Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen kommt bei der Sanierung seiner Kernmarke voran. Dank Sparmaßnahmen und gewinnträchtigeren Modellen wie Geländewagen werde die operative Gewinnmarge der Marke VW bis 2020 auf vier bis fünf Prozent zulegen, teilte die Konzerntochter am Donnerstag in Wolfsburg mit. Bisher war von vier Prozent oder mehr die Rede.

Die Manager des größten und umsatzstärksten Konzernteils rechnen auch dank einer großen Nachfrage nach SUVs in diesem Jahr damit, die Marke von 5,99 Millionen verkauften Fahrzeugen von 2016 zu übertreffen und einen Rekord aufzustellen. Geplant ist, den SUV-Anteil auf 40 Prozent von bisher 14 Prozent zu erhöhen.

VW-Markenchef Herbert Diess sprach auf einer Pressekonferenz zugleich von weiteren Herausforderungen. "Die strategische Neuausrichtung greift, der erste Schritt ist gemacht. Aber das ist erst der Anfang. Wir haben damit die ersten fünf Kilometer eines Marathonlaufs absolviert."

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu