VW-Kernmarke sieht sich mit Sparprogramm auf Kurs

Wolfsburg (APA/dpa) - Ein Jahr nach Verabschiedung des "Zukunftspakt" genannten Sparkurses für die Volkswagen-Kernmarke VW sehen sich Vorstand und Betriebsrat auf Erfolgskurs. Von den finanziellen Effizienzzielen seien 1,9 Mrd. Euro erreicht - 96 Prozent des für 2017 gesetzten Ziels, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Bei der Altersteilzeit sei das Ziel für 2020 zu 94 Prozent erreicht.

Markenchef Herbert Diess betonte: "Wir haben noch einen anspruchsvollen Weg vor uns." Betriebsratschef Bernd Osterloh sagte: "Der Zukunftspakt ist eine Erfolgsgeschichte." Vieles spreche dafür, dass die Effizienzziele auch 2018 erreicht würden. Nach Angaben von Personalvorstand wird das Altersteilzeitziel für 2020 von insgesamt 9.200 unterschriebenen Verträgen bereits Ende 2017 erreicht.

Der "Zukunftspakt" sollte die lange Zeit renditeschwache Kernmarke für die Zukunft fitmachen - kostet aber auch bis zu 23.000 Stellen in Deutschland. Betriebsbedingte Kündigungen soll es aber nicht geben, auch sollen 9.000 Zukunftsarbeitsplätze entstehen. Ab 2020 sollen mit Hilfe des Pakets jährlich 3,7 Mrd. Euro eingespart werden.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"