VW-Kernmarke sieht sich mit Sparprogramm auf Kurs

Wolfsburg (APA/dpa) - Ein Jahr nach Verabschiedung des "Zukunftspakt" genannten Sparkurses für die Volkswagen-Kernmarke VW sehen sich Vorstand und Betriebsrat auf Erfolgskurs. Von den finanziellen Effizienzzielen seien 1,9 Mrd. Euro erreicht - 96 Prozent des für 2017 gesetzten Ziels, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Bei der Altersteilzeit sei das Ziel für 2020 zu 94 Prozent erreicht.

Markenchef Herbert Diess betonte: "Wir haben noch einen anspruchsvollen Weg vor uns." Betriebsratschef Bernd Osterloh sagte: "Der Zukunftspakt ist eine Erfolgsgeschichte." Vieles spreche dafür, dass die Effizienzziele auch 2018 erreicht würden. Nach Angaben von Personalvorstand wird das Altersteilzeitziel für 2020 von insgesamt 9.200 unterschriebenen Verträgen bereits Ende 2017 erreicht.

Der "Zukunftspakt" sollte die lange Zeit renditeschwache Kernmarke für die Zukunft fitmachen - kostet aber auch bis zu 23.000 Stellen in Deutschland. Betriebsbedingte Kündigungen soll es aber nicht geben, auch sollen 9.000 Zukunftsarbeitsplätze entstehen. Ab 2020 sollen mit Hilfe des Pakets jährlich 3,7 Mrd. Euro eingespart werden.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne